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Lapp: liefert Ladesystem für Singapur

Eine saubere Lösung für eine saubere Stadt: Singapur ist ein Vorreiter in der Nutzung abgasfreier, elektrischer Fahrzeuge. Die Stuttgarter Lapp Gruppe und die Bosch-Gruppe unterstützen sie dabei. Vor wenigen Wochen bekam die Bosch-Gruppe den Zuschlag für ein Pilotprojekt, das eine softwarebasierte Diensteplattform für Elektromobilität und die dazu erforderliche Lade- und Kommunikationsinfrastruktur umfasst. Die Ladesysteme für die Ladestationen kommen von Lapp.

Mit der internetbasierten Diensteplattform eMobility Solution von Bosch können die Fahrer von Elektromobilen beispielsweise schnell eine freie Ladestation finden. Die Kabel für die Ladestationen kommen von Lapp.

Mit der Diensteplattform von Bosch können Fahrer von Elektrofahrzeugen durch eine internetbasierte e-Mobility Solution nicht nur freie Ladesäulen finden, sondern auch ihre Ladevorgänge im Voraus reservieren. Gerade in dicht besiedelten Städten wie Singapur mit einer begrenzten Zahl an Stellplätzen an Ladestationen ist das enorm wichtig.

Das Ladesystem setzt sich zusammen aus einer konisch spiralisierten Ölflex 540 P Anschluss- und Steuerleitung und einem Stecker, der der japanischen SAE J1772 Steckernorm entspricht. Das Kabel eignet sich besonders für raue Einsatzbedingungen und zeichnet sich durch erhöhte mechanische und chemische Beständigkeit aus. Es ist halogenfrei, flammwidrig, ölbeständig und für einen Temperaturbereich von -40 bis +90 Grad ausgelegt. Heiko Bormann, Systemingenieur bei Lapp Systems, einem Tochterunternehmen der Lapp Gruppe: "Ein derartiges Kabel muss bei jeder Witterung zuverlässig funktionieren. Zudem sollte es beim Betanken nicht unübersichtlich über den Boden gezogen werden oder das Fahrzeug beschädigen."

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Für den Auftrag von Bosch kooperiert die Lapp Gruppe mit der ITT Canon GmbH in Weinstadt, die den SAE-Stecker liefert und auch gleich konfektioniert. Heiko Bormann: "Für dieses Projekt verwenden wir die japanische Stecker-Norm, da in Singapur hauptsächlich japanische Autos fahren."

 

Umfassendes Portfolio für e-Mobility

Für die Lapp Gruppe ist das Projekt in Singapur ein wichtiger Schritt, um ihre Kompetenz im Bereich e-Mobility weiter strategisch auszubauen und sich auch auf dem asiatischen Markt zu positionieren. Das e-Mobility-Portfolio von Lapp umfasst auch spezielle und patentierte Hochvoltverkabelungen für die neue Fahrzeuggeneration. Diese Hochvolt-Leitungen werden im Fahrzeuginneren eingesetzt und können kundenspezifisch konfektioniert in verschieden Anschlusstechniken hergestellt werden

Bereits heute verwendet der Automobilzulieferer Continental für die Serienproduktion der Hybridspeicher des neuen Mercedes-Benz S 400 Blue Hybrid spezielle Systemverbindungen von Lapp. Diese Kabel und Stecksysteme werden im Inneren der Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. Zudem ist Lapp im Austausch mit namhaften Unternehmen, die zurzeit neue Batteriesysteme entwickeln, um elektrische Energie besser speichern zu können. lg

 

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