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Kuka Systems erhält Branchenpreis

Nachdem Kuka Systems im vergangenen Sommer bereits für ihr neues, hochflexibles Schweißverfahren für Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) von der Automobilindustrie ausgezeichnet wurde, kommt nun eine weitere Trophäe hinzu: Der internationale Branchenverband JEC Composites verleiht dem Augsburger Unternehmen den Innovationspreis 2009 in der Sparte Automatisierung für das von Kuka Systems federführend entwickelte Verfahren.
Diese neue Technologie ermöglicht das Schweißen von räumlich komplex geformten Bauteilen aus Faser-Kunststoff-Verbunden. Außerdem ergibt sich eine neue Variante des Induktionsschweißens, indem sich nun auch Metalle mit FKV verbinden lassen. Die Technologie zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität, einen geringen Einsatz von Investitionskapital und eine spätere Trennbarkeit der zusammengefügten Teile aus. Der Einsatz von Industrierobotern und Handhabungsgeräten stellt zudem ein hohes und reproduzierbares Qualitätsniveau sicher. Insgesamt leistet dieses Verfahren einen Beitrag zur Reduzierung der Produktionskosten.
Mögliche Einsatzgebiete der neuen Technologie finden sich vor allem in der Automobilindustrie und im Flugzeugbau.
"Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr und sind stolz darauf, mit unserer Neuentwicklung branchenweit Anerkennung zu finden", sagt Dr. Stefan Söhn Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kuka Systems. "Sie unterstreicht unsere Kompetenz und Marktführerschaft beim Schweißen von Faser-Kunststoffverbindungen und würdigt darüber hinaus unser Engagement im Bereich der Forschung und Entwicklung von effizienten und umweltschonenden Produktionsverfahren."

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Dieses neue Schweißverfahren ist das Ergebnis einer Projektarbeit, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen seines Konzeptes "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert hatte. Unter der Projektträgerschaft des Forschungszentrums Karlsruhe präsentierten die Partner Bond-Laminates GmbH in Brilon, Institut für Verbundwerkstoffe GmbH in Kaiserslautern, Jacob Composites GmbH in Wilhelmsdorf, Kuka Systems GmbH in Augsburg und der Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation von der TU Kaiserslautern ihr Ergebnis erstmals im November 2006, das nun zum wiederholten Male prämiert wurde.

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