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KSB: Zweitbestes Konzernergebnis

Besser als viele andere Maschinenbauunternehmen hat der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB bislang die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise gemeistert. Im veröffentlichten "Bericht über das Geschäftsjahr 2009" kündigt das Frankenthaler Unternehmen das "zweitbeste Konzernergebnis" (EBT) an. Dieses wird folglich unter dem des Rekordjahres 2008 liegen, das 200,1 Millionen Euro betragen hatte.

Aufgrund der schwächeren Nachfrage nach Standardpumpen und -armaturen hat sich der Umsatz im Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr um 100,7 Millionen Euro auf 1.891,0 Millionen Euro und damit um 5,1 Prozent verringert. Die Umsatzentwicklung konnte sich dabei noch auf einen sehr hohen Bestand an Aufträgen aus den Vorjahren stützen.

Im Auftragseingang spürte KSB die Nachfrageschwäche des Marktes deutlicher und verzeichnete einen Rückgang um 11,2 Prozent auf 1.934,9 Millionen Euro. Die Auftragseingänge der europäischen Gesellschaften haben sich dabei gegenüber denen anderer Regionen leicht unterdurchschnittlich entwickelt. In der Region Asien / Pazifik gingen die Auftragsvolumina der dortigen Gesellschaften insgesamt nur leicht zurück.

Der Markt für Pumpen, Armaturen und zugehörige Systeme wird sich 2009 und voraussichtlich auch in den Folgejahren noch schwierig gestalten. Für das laufende Jahr strebt der Konzern einen Auftragseingang und einen Umsatz in der Höhe von 2009 an. Je nach der Geschwindigkeit der Markterholung sei auch ein moderates Wachstum des Auftragseingangs möglich. Das Konzernergebnis 2010 werde durch höhere Abschreibungen für die in den Vorjahren getätigten Investitionen belastet werden. Hinzu kommen die Effekte eines wachsenden Preisdrucks wegen der am Markt bestehenden Überkapazitäten.

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