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Krauss Maffei: verdoppelt Produktionsfläche am Standort Harderberg

"Die Entwicklung unseres Produktbereiches Automotive Component Systems (ACS) hier am Standort ist eine einmalige Erfolgsgeschichte", betont Frank Peters, Geschäftsführer der KraussMaffei Technologies GmbH. Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung sei die Entscheidung zur Ansiedlung in Harderberg absolut richtig gewesen. So hat sich der Umsatz, der vom Produktbereich ACS am Standort erwirtschaftet wird, seit Ende 2005 ebenso mehr als verzehnfacht wie die Zahl der Stammkunden. "Die Entscheidung für den Erweiterungsbau, die wir inmitten der größten deutschen Wirtschaftskrise getroffen haben, fiel uns aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung sowie der steigenden Nachfrage seitens der Kunden leicht. Für die Zukunft bin ich sehr zuversichtlich", sagt Peters. So sei KraussMaffei strategisch gut aufgestellt und bestens gerüstet, um die sich bietenden Marktchancen zu nutzen. Als weltweit führender Technologie-, System- und Lösungsanbieter für die Kunststoff- und Kautschukverarbeitenden Industrien spüre das Unternehmen eine hohe Akzeptanz bei den Kunden verbunden mit einer steigenden Projektnachfrage und Auftragsvergabe. "Dies wird auch unserem Team in Harderberg zugute kommen, die auch in struktureller und finanzieller Sicht von dem stabilen Verbund der KraussMaffei Gruppe profitieren und frühzeitig in die vertrauliche Entwicklungsarbeit für Kundenaufträge eingebunden sind, insbesondere für Spritzgieß- und Reaktionstechnik sowie bei der Kombination beider Technologien", sagt Peters.

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Einweihung Harderberg

In fünf Jahren 63 neue Arbeitsplätze geschaffen
Der Start von Krauss Maffei am Standort Harderberg erfolgte am 1. August 2005 mit drei Mitarbeitern. "Ursächlich für die Entscheidung war das hier vorhandene hohe Fachkräfte-Know-how im Werkzeug- und Formenbau, insbesondere für die Polyurethanverarbeitung. Die Entscheidung war richtig und hat sich bis heute bewährt. Arbeiteten Ende 2005 bereits 15 Mitarbeiter am Standort, so sind es heute 63", erläutert Rainer Janotta, Werksleiter von Krauss Maffei in Harderberg. Er freue sich insbesondere über das Vertrauen seitens der Kunden, die vorwiegend aus dem Automobilsektor, aber auch zunehmend aus anderen Branchen kommen, beispielsweise der Medizin- und Pharmaindustrie. "Wir haben bewiesen, dass wir in der Projektabwicklung die gewünscht hohe kundenindividuelle Vertraulichkeit gewährleisten und wir mit unserer technischen Kompetenz Projekte zuverlässig bearbeiten. Dies werden wir auch weiterhin sicherstellen", so Janotta.

Mit Kapazitätserhöhung branchenübergreifend Chancen nutzen
Mit dem Erweiterungsbau und der Kapazitätserhöhung durch die Installation zusätzlicher Werkzeugmaschinen bieten sich dem Unternehmen weitere Chancen, auch in Zusammenarbeit mit dem Werk Viersen, welches ebenfalls zum Produktbereich ACS gehört. "Wir sind mit unserem Formen- und Werkzeugbau nun noch breiter aufgestellt, um sowohl wachsende Marktsegmente als auch Nischen zu bedienen", betont Janotta. Insgesamt sei auch er zuversichtlich, da der Werkzeugbau von den Verkaufschancen und den Kapazitätsschwankungen der Kunststoffverarbeitenden Unternehmen weitestgehend unabhängig sei. "Werkzeuge werden immer dann gebraucht, wenn neue Produkte entwickelt werden, egal ob diese in Massen oder in kleineren Serien zu fertigen sind", sagt Janotta. Stolz sei er insbesondere auf die Tatsache, dass nunmehr zwei vollkommen voneinander abgeschottete Projekträume im Technikum bestehen, die eine gleichzeitige und getrennte Abmusterung der Werkzeuge unterschiedlicher Projekte unter Sicherstellung der gewünschten Geheimhaltung ermöglichen. lg

 

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