China im Blick

Kuka will Reis Robotics übernehmen

Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka plant den Einstieg beim Automationsanlagen-Hersteller Reis Robotics. Man wolle sich damit unabhängiger von der Automoblilbranche machen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Kuka habe gemeinsam mit den Gesellschaftern des Familienunternehmens eine Absichtserklärung unterzeichnet. Demnach übernehmen die Augsburger am 1. Januar 51 Prozent an Reis Robotics. Danach sei auch eine Komplettübernahme möglich. Reis Robotics könne dazu beitragen, Kuka unabhängiger von der Automotivebranche zu machen, heißt es. Zudem sei das 1957 gegründete Unternehmen stark in China vertreten, wo auch Kuka stärker Fuß fassen will. Reis stellt Industrieroboter her, die vorrangig beim Schweißen, Schneiden, in der Laserbearbeitung, in Gießereien oder der Produktion von Kunststoffteilen zum Einsatz kommen. Im Stammhaus in Obernburg am Main werden rund 830 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz beträgt rund 150 Millionen Euro. Kuka erzielte Ende 2012 mit rund 7.200 Mitarbeitern rund 1,7 Milliarden Euro Umsatz. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. kf

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