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Komet Group startet Investitionsoffensive

Die Komet Group geht gestärkt aus der Krise hervor und plant für die kommenden Jahre eine groß angelegte Investitionsoffensive. Das Unternehmen investiert mit dem Bau eines neuen, hochmodernen Logistikzentrums weiterhin in den Standort Besigheim.

"Wir investieren zum Nutzen unserer Kunden und möchten noch schneller werden", erläutert Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group die groß angelegte Offensive.

"Wir investieren zum Nutzen unserer Kunden und möchten noch schneller werden", erläutert Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group die groß angelegte Offensive. Durch eine Reduktion der einzelnen Handlingstufen soll eine verringerte Durchlaufzeit für eingehende Aufträge erreicht werden. Das mit hochmoderner Technik ausgestattete Logistikzentrum bietet auf einer Fläche von 400 qm2 Platz für rund 15.000 Artikel aus dem Sortiment der Marken Komet, Dihart und Jel. "Mit hochmoderner Lagertechnik und leistungsstarker EDV werden wir unsere laufenden Betriebskosten und den Inventuraufwand deutlich minimieren", ergänzt Matthias Heinz, Geschäftsführer der Komet Group.

Die Komet Group hat sich mit i+o Industrieplanung + Organisation GmbH & Co KG, der MFI AG und der Goldbeck Süd GmbH kompetente Partner für Planung und Bau ins Boot geholt. Das neue Logistikzentrum ist als Anbau an ein bestehendes Gebäude auf dem Werksgelände angelegt. Nach der Spatenstichlegung am 20. Januar 2011 soll die Fertigstellung und der Umzug während des laufenden Betriebes im August 2011 vorgenommen werden.

Der Bau des neuen Logistikzentrums ist Auftakt für eine Reihe weiterer Investitionen. Die Komet Group wird in den kommenden Jahren über 50 Mio. EUR in Anlagen und Maschinen investieren, um ihre führende Position im Bereich der Präzisionswerkzeuge auszubauen. "Wir glauben an den Standort Besigheim und vor allem an unsere Mitarbeiter", so Dr. Christof Bönsch. "Aufgrund der stabilen konjunkturellen Lage werden wir zudem die tarifliche Lohnerhöhung vorziehen, denn wir haben im vergangenen Jahr eine große Loyalität von unseren Mitarbeiter erfahren, die nicht selbstverständlich ist", so Bönsch weiter. Das Lohnplus von 2,7 Prozent wird bereits zwei Monate früher ab dem 01. Februar 2011 ausgezahlt.

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Die Komet Group nutzt eine Flexibilisierungsklausel aus dem im Februar 2010 vereinbarten Metall-Tarifvertrag, die je nach Situation der Unternehmen eine zweimonatige Verschiebung nach vorne oder hinten zulässt. Von der vorgezogenen Tariferhöhung profitieren die Beschäftigten an den Komet-Standorten in Besigheim und Stuttgart-Vaihingen. lg

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