Entwicklungs- und Forschungszusammenarbeit

Kiefel und watttron entwickeln gemeinsam

Kunststoffmaschinen- und Werkzeugbauspezialist Kiefel, Freilassing und die Innovationsschmiede watttron aus Freital, haben eine umfassende und langfristige Entwicklungs- und Forschungszusammenarbeit vereinbart.

V.l.n.r.: Dr. Bernd Stein (COO, Kiefel), Peter Eisl (CFO, Kiefel), Ronald Claus (Prokurist, watttron), Markus Stein (Geschäftsführer, watttron), Thomas J. Halletz (CEO, Kiefel)

Ziel der engen Zusammenarbeit ist es, zukunftsweisende Lösungen für das industrielle Formen von Kunststoffen zu entwickeln. Diese sollen ein bis dato unerreichtes Niveau an Qualität und Effizienz vor allem in der Verpackungsproduktion erlauben.

Basis für die Entwicklungsziele ist die Heizungstechnologie der Firma watttron. Diese erlaubt eine punktgenaue Heizung von Flächen mit Hilfe von quadratischen Heizpixeln. Dabei lässt sich jeder Pixel individuell ansteuern. Die Folie kann somit gezielt ungleichmäßig erhitzt und das Fließverhalten der Kunststofffolie optimal an die gewünschte Form angepasst werden. Gleichmäßig dicke Wandstärken in den Formteilen sind dadurch möglich. Im Ergebnis kann der Verarbeiter eine wesentlich dünnere Kunststofffolie einsetzen und auch der Energieverbrauch reduziert sich erheblich.

„Wir sind von der Technologie unseres Partners begeistert und freuen uns darauf, unsere Industrieerfahrung einzubringen, um vermarktungsfähige Lösungen für die Schlüsselindustrien Verpackung, Medizin und Automobil zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit entspricht ganz dem Pioniergeist unserer Firma“, kommentiert Thomas J. Halletz, Geschäftsführer von Kiefel, die Vertragsunterzeichnung.

Anzeige

Die international erfolgreiche Geschäftstätigkeit von Kiefel in der Verpackungsindustrie wird im Rahmen der Zusammenarbeit als Basis für eine industrienahe Entwicklung und eine erfolgreiche Vermarktung der neuen Produkte genutzt werden. Zusätzlich werden die Entwicklungsteams zusammen mit den Tochtergesellschaften Bosch Sprang und Mould & Matic in die Projekte mit eingezogen.

Marcus Stein, Geschäftsführer und einer der Gründer von watttron, ergänzt: „Wir freuen uns, einen so wesentlichen Spieler der Branche für unsere Vision gewonnen zu haben. Zusammen werden wir hier einen tollen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Technologie leisten.“ kp

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Verpackungstechnik

Kiefel kauft Bosch Sprang

Die zur Brückner-Gruppe gehörende Kiefel GmbH, Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststofffolien, beabsichtigt 100% der Anteile an der niederländischen Bosch Sprang B.V., Spezialist im Bereich Thermoformtechnologie, zu erwerben.

mehr...

Software für Kunststoffmaschinen

Block an Block

Wer Hardware will muss auch Software können. Das trifft auch auf Entwickler von Kunststoffmaschinen zu, die mit entsprechender Software die steigende Nachfrage nach flexibleren Maschinen erfüllen können. Dazu müssen sie jedoch nicht zum...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Schneller und kostensicher bauen mit HP3
Mit dem HP3 Stufenmodell bietet die Hinterschwepfinger Projekt GmbH einen bewährten und ganzheitlichen Lösungsweg für den Neubau, die Erweiterung oder die Modernisierung von Produktionsstandorten an. Bauvorhaben lassen sich damit nicht nur kostensicher realisieren, sondern auch schneller und zukunftsrobuster, was spätere Anpassungen oder Erweiterungen angeht.  

Zum Highlight der Woche...