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Artikel und Hintergründe zum Thema

Electronic Vehicle Identification

Kathrein RFID und Tönnjes E.A.S.T. kooperieren

Kathrein, Spezialist für Kommunikationstechnik, arbeitet im Bereich Electronic Vehicle Identification (EVI) künftig weltweit mit dem deutschen Kfz-Kennzeichenhersteller Tönnjes E.A.S.T. zusammen. Beide Unternehmen verbindet seit Jahren eine technologische Zusammenarbeit.

Kathrein bringt bei den gemeinsamen Projekten sein Know-how im Bereich RFID-Technik ein, Tönnjes integriert die benötigten Transponder in die Nummernschilder oder Windschutzscheiben von Fahrzeugen.

Die automatische und berührungslose Identifizierung von Autos, Lastwagen oder Motorrädern via elektromagnetischer Wellen ist eine wegweisende Technologie für den Straßenverkehr der Zukunft. Damit können effiziente Fahrzeugregistrierungslösungen (EVR), Zugangslösungen in Umweltzonen oder die Steuerung von Ampelsystemen umgesetzt werden. „Bei unserer Zusammenarbeit geht es unter anderem darum, die benötigte Infrastruktur auf Autobahnen und in den Städten umzusetzen sowie zentrale Datenbanklösung für die Behörde oder den Betreiber aufzubauen und zu betreiben, unserem Auftraggeber also eine Turnkey-Lösung anzubieten“, so Thomas Brunner, Leiter des Geschäftsbereichs RFID innerhalb der Kathrein-Gruppe.

Ein entsprechender Chip bildet das Herzstück des Kfz-Kennzeichens IDePLATE®.

Automatische Geschwindigkeitskontrollen und Mautstellen

Zum gemeinsamen Portfolio gehören neue Produkte beider Unternehmen. Die neueste RFID Reader Generation RRU4500 von Kathrein ermöglicht mit einer Lesereichweite von bis zu 20 Metern bei maximal 250 Stundenkilometern eine sichere Identifikation von Fahrzeugen im freien Autobahnverkehr. Tönnjes hat die RFID-Technologie ebenfalls in zwei Systemen integriert: Ein entsprechender Chip bildet das Herzstück des Kfz-Kennzeichens IDePLATE®. Darüber hinaus bietet das Unternehmen mit IDeSTIX® eine Vignette für die Windschutzscheibe mit integriertem Datenspeicher an.

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Um die IT-Sicherheit der verwendeten Transponderdaten sicherzustellen, setzen die Kooperationspartner auf die neueste Generation von High-Security-Transpondern UCODE DNA von NXPSemiconductors. Die notwendige Entschlüsselung erfolgt direkt zwischen den Transpondern und den Lesegeräten von Kathrein. Diese bieten eine neuartige Verknüpfung aus RFID-Schreib-Lesegerät und einem IoT-Gateway. Das bedeutet, dass Daten direkt in eine Cloud geladen und von dort aus weiterverwendet werden können.

„Wir freuen uns sehr, die bewährte Zusammenarbeit mit Kathrein auf eine neue Ebene zu bringen“, so Dietmar Mönning, Geschäftsführer von Tönnjes E.A.S.T. „Gemeinsam bieten wir den Kunden umfassende Lösungen mit Hardware, Software und Services aus einer Hand. Für unsere weltweite Kooperation sehen wir großes Potenzial.“ kp

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