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Kabelschlepp: Neuer Eigentümer aus Japan

Der Energiekettenhersteller Kabelschlepp aus Wenden-Gerlingen wird wohl von Tsubakimoto Chain, Osaka, geschluckt, berichtet die WAZ. Tsubakimoto war bislang Vertriebspartner in Japan. In China betrieben die beiden Unternehmen ein Joint-Venture.

Das japanische Unternehmen, Hersteller von Ketten und Kraftübertragungssystemen, hatte auf einer Aktionärsversammlung entschieden, alle Anteile der deutschen Kabelschlepp GmbH zu übernehmen.
Nach Angaben der Tageszeitung soll in den nächsten Tagen der Anteilsübergabevertrag
abgeschlossen sein, die Beendigung der Übernahme steht dann Anfang April an.

Erst im vergangenen Jahr hatte die Kabelschlepp GmbH ihren Hauptsitz von Siegen ins sauerländische Wenden verlegt. Hauptsächlicher Grund der Verschiebung der Anteile:. Der Umsatz sank im letzten Jahre von 73,5 Mio EUR (2008) auf 46,4 Mio EUR. Das Geschäftsergebnis ging zurück von 2,74 Mio. EUR (2008) auf minus 4,87 Mio. EUR, der Bruttogewinn von 912.000 EUR (2008) auf minus 8,14 Mio. Verlust in 2009. Dazu seien die Noch-Gesellschafter nicht bereit gewesen, frisches Kapital nachzuschießen, berichtet die IG Metall.

Tsubakimoto hat angekündigt, das weltweite Vertriebsnetzwerk ausbauen zu wollen und in diesem Zuge die Vertriebsstrukturen von Kabelschlepp zu ändern. bw

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