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Juwi: in Brandis bis zu 80 neue Arbeitsplätze

Die juwi-Gruppe will ihren Standort Brandis (Sachsen) kräftig ausbauen. Der Projektentwickler von Solar-, Bio- und Windenergie-Anlagen plant im Energiepark Waldpolenz nicht nur ein neues Bürogebäude zu errichten, sondern dort auch bis zu 80 neue Arbeitsplätze zu schaffen. "Brandis ist nach dem Firmensitz in Wörrstadt unser wichtigster Standort in Deutschland. Von dort aus koordinieren wir die gesamten Aktivitäten für die östlichen Bundesländer und zum Teil für Osteuropa. Wir werden in diesen Regionen viele neue Projekt realisieren und in Brandis sowohl im Solarbereich als auch in der Wind- und Bioenergie neue Stellen schaffen", betont juwi-Vorstand Fred Jung. Aktuell beschäftigt juwi in Brandis, wo das rheinland-pfälzische Unternehmen im Jahr 2008 den drittgrößten deutschen Solarpark realisiert hat, rund 30 Mitarbeiter. Wie der juwi-Firmensitz soll auch das neue Bürogebäude in Brandis, das vom österreichischen Fertighausspezialisten für ökologisches Bauen Griffner errichtet wird, in punkto Energieeffizienz und Energiebilanz neue Maßstäbe setzen. Das dreigeschossige Gebäude soll eine Grundfläche von 15 mal 30 Metern haben. Die sogenannte Split-Level-Bauweise, also das Arbeiten mit versetzten Ebenen, minimiert Treppen- und Flurflächen. In einem offenen Arbeitsumfeld, das die Kommunikation fördert, entsteht so Raum für viele neue Arbeitsplätze, fünf im barrierefreien Erdgeschoss sind besonders auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern zugeschnitten. Die Bauweise in Brandis orientiert sich an der juwi-Firmenzentrale im rheinhessischen Wörrstadt, die 2008 ebenfalls von Griffner errichtet und als energieeffizientestes Bürogebäude der Welt mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, darunter mit dem Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe. Der Projektentwickler wächst so stark, dass der Unternehmenssitz nach 2009 in diesem Jahr ein weiteres Mal erweitert worden ist und nun am Hauptstandort Raum für rund 700 Mitarbeiter bietet. "juwi ist als Projektentwickler für Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen stark gefragt. In diesem Jahr werden wir weltweit mehr als 300 neue Stellen schaffen; schon bald wird derPersonalbestand die Schwelle von 1.000 Mitarbeitern überschreiten", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.
Der geplante Büroneubau in Brandis wird durch die Solarenergie bestimmt: Mit Solarmodulen auf und am Gebäude sowie auf den solaren Carports für rund 45 Parkplätze erzeugt der Komplex mehr Strom als er verbraucht. Basismaterial für die Wände ist naturbelassenes Holz; kombiniert mit Zellulose und Kork erzielt Holz hervorragende Dämmwerte und schafft ein gesundes Raumklima, weil es unter anderem die Fähigkeit besitzt, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Wie schon im Vorfeld aller bisherigen Bauten für juwi verspricht Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender von Griffner, auch diesmal wieder die ambitionierten Ziele von juwi im Hinblick auf Qualität, Preis und Bauzeit einzuhalten. "Der für Mitte Oktober geplanten Einweihung des juwi-Bürogebäudes in Brandis steht nichts im Wege", so Lenzinger. lg

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