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Jungheinrich: Umsatz mit neuer Rekordmarke 2008

Jungheinrich ist 2008 auf Wachstumskurs geblieben, obwohl sich die Weltwirtschaft seit dem vierten Quartal stark abgekühlt hat, teilte das Unternehmen mit. So konnte das vergangene Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz und dem zweitbesten Ergebnis der Unternehmensgeschichte abgeschlossen werden. Für 2009 wird mit einem starken Markt- und Geschäftsrückgang gerechnet. 2008 überstieg der Konzernumsatz mit 2.145 Millionen Euro den Rekordwert des Vorjahres (2.001 Millionen Euro) um mehr als sieben Prozent. Das Inlandsgeschäft wuchs im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent, während die Auslandsumsätze mit sechs Prozent weniger stark zulegten. Dadurch sank die Auslandsquote um einen Prozentpunkt auf 74 Prozent.

Alle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzwachstum bei. Den größten Zuwachs erzielte das Neugeschäft mit einer Steigerung von neun Prozent, gefolgt vom Geschäft mit Gebraucht- und Mietgeräten mit einem Anstieg von sieben Prozent. Dabei trug das Mietgeschäft mit einem Zuwachs von acht Prozent etwas stärker zum Umsatzwachstum bei. Das After-Sales-Geschäft legte um vier Prozent zu. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, wuchs um ein Prozent auf 2.145 Millionen Euro (Vorjahr: 2.120 Millionen Euro). Der Auftragsbestandswert des Neugeschäftes sank zum Jahreswechsel Dezember 2008 auf 242 Millionen Euro (Vorjahr: 334 Millionen Euro).

In den ersten zwei Monaten 2009 sank der Auftragseingangswert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 31 Prozent auf 254 Millionen Euro (Vorjahr: 368 Millionen Euro). Für die Werke Norderstedt und Moosburg wurde für 2.000 Mitarbeiter seit März Kurzarbeit eingeführt und für die Konzernzentrale vorbereitet. Mehrere umfangreiche Kosten- und Strukturprojekte sind auf den Weg gebracht, die in diesem Jahr für erste positive Effekte und verstärkt 2010 sorgen werden, teilte das Unternehmen weiter mit. ah

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