Scope Online - Industriemagazin für Produktion und Technik
Sie befinden sich hier:
Home> Märkte + Unternehmen> Bosch entwickelt E-Auto-Batterie mit doppelter Kapazität

Joint Venture gegründetBosch entwickelt E-Auto-Batterie mit doppelter Kapazität

Die Robert Bosch GmbH und die japanischen Unternehmen GS Yuasa International Ltd., Kyoto, und die Mitsubishi Corporation, Tokyo, haben ein Joint Venture gegründet. Die neue Gesellschaft heißt Lithium Energy and Power GmbH & Co. KG und hat ihren Hauptsitz in Stuttgart. Sie soll die nächste Generation der Lithium-Ionen-Batterietechnologie entwickeln.

sep
sep
sep
sep
Joint Venture gegründet: Bosch entwickelt E-Auto-Batterie mit doppelter Kapazität

Dieser Fortschritt sei nötig, um das Elektroauto im nächsten Jahrzehnt zum erfolgreichen Massenprodukt zu machen, heißt es aus dem Hause Bosch. "Mit dem Joint-Venture möchten wir nicht weniger als einen bedeutenden Entwicklungssprung in der Batterietechnologie machen. Unser Ziel ist es, Lithium-Ionen-Batterien bis zu zwei Mal leistungsfähiger zu machen", sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Robert Bosch-Geschäftsführung und zuständig für Forschung und Entwicklung.

Durch eine leistungsfähigere Batterie profitieren Elektroautos von einer höheren Reichweite. Für Endkunden wird das Auto zudem erschwinglicher, da kleinere Akkus genügen. Die Robert Bosch GmbH und ihre Partner rechnen fest damit, dass die Elektromobilität ab 2020 zum Massenmarkt wird. Sie ist ein wichtiger Schritt zur klimafreundlichen und nachhaltigen Umgestaltung der Mobilität. Das Gemeinschaftsunternehmen Lithium Energy and Power GmbH & Co. KG wurde im November 2013 gegründet. Bosch ist mit 50 Prozent und GS Yuasa International Ltd. und die Mitsubishi Corporation mit jeweils 25 Prozent beteiligt. Die Geschäftsführung ist entsprechend dieser Aufteilung besetzt. Sie besteht aus Dr. Rolf Speicher von der Robert Bosch GmbH, Toshio Ohara von der GS Yuasa International Ltd. und Yutaka Kashiwagi von der Mitsubishi Corporation. Sie führen zu Beginn weltweit rund 70 Mitarbeiter in Deutschland und Japan.

Anzeige

Bosch unterstützt die gemeinsamen Aktivitäten mit seinem gesamten Portfolio an Komponenten der Elektromobilität. Mit den Kompetenzen bei Batteriepacks und Batteriemanagementsystemen ist Bosch spezialisiert auf die Überwachung und Regelung der Zellen und des Gesamtsystems sowie auf die Integration in das Fahrzeug. Zusätzlich steuert das Unternehmen sein Know-how bei Fertigungsprozessen und Qualitätsmanagement für komplexe Großserienerzeugnisse bei. GS Yuasa bringt seine langjährigen Erfahrungen ein, Lithium-Ionen-Batterie-Zellen mit hoher Energiedichte für eine gesteigerte Reichweite zu fertigen und integriert sein Wissen auf dem Feld der Materialsysteme und Elektrochemie. Als etablierter Hersteller für automotive und nicht-automotive Lithium-Ionen-Batteriezellen verfügt GS Yuasa über eine starke Entwicklungsmannschaft und moderne Fertigungslinien mit hohem Automatisierungsgrad. Die Mitsubishi Corporation wird last but not least ihr weltweites Vertriebsnetzwerk und ihre Erfahrung als global agierender Konzern einbringen. Dazu nutzt Mitsubishi seine Stärken beim Aufbau von globalen Wertschöpfungsketten, die Rohstoffe, Materialien und Vertrieb umfassen, um das Gemeinschaftsunternehmen voranzubringen. kf

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge zum Thema

Unterzeichnung des Letter of Intent

NutzfahrzeugbatterienBatteriefertigung: Webasto und Samsung SDI planen Zusammenarbeit

Webasto und Samsung SDI unterzeichnen „Letter of Intent“ und planen Zusammenarbeit bei der Fertigung von Nutzfahrzeugbatterien.

…mehr
#E_motion Roadtrip

Lithium-Ionen-BatterienABB bereitet sich auf die Elektrifizierung vor

Für eine weitreichende Technologiepartnerschaft haben ABB und Northvolt eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, welche Produkte und Dienstleistungen für die von Northvolt geplante Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien umfasst.

…mehr
Manz AG Standort Reutlingen

MaschinenbauManz startet mit gutem Auftragseingang ins neue Jahr

Maschinenbauer Manz ist nach eigenen Angaben mit gutem Auftragseingang in das aktuelle Jahr gestartet. In den ersten Wochen 2016 erhielt das Unternehmen den Zuschlag für Maschinen zur Herstellung von leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien mit einem Gesamtwert im unteren zweistelligen Millionenbereich. Umsatz- und ertragswirksam werden die Aufträge im Laufe des ersten Halbjahres 2016.

…mehr
Manz Unternehmenszentrale in Reutlingen

Manz verbucht FolgeaufträgeMaschinenkonzept für Batterien mit längerer Laufzeit überzeugt

Die Manz AG hat im Geschäftsbereich Energy Storage mehrere Folgeaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Mio. EUR erhalten. Es handelt sich um Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Geräte aus dem Consumer Electronics Bereich.

…mehr
Die weltweit erste elektrische Auto- und Passagierfähre

Siemens lieferte das AntriebssystemErste elektrische Autofähre geht in Norwegen in Betrieb

In Norwegen wurde die weltweit erste batterieelektrische Auto- und Passagierfähre in Betrieb genommen. Ihr Verbrauch liegt pro Strecke bei lediglich 150 kWh, so viel wie ein norwegischer Standardhaushalt in drei Tagen benötigt. Siemens lieferte das komplette elektrische Antriebssystem sowie Ladestationen mit Lithium‑Ionen‑Batterien.

…mehr
Anzeige
Anzeige

SCOPE-Gewinnspiel

SCOPE-Gewinnspiel


Jeden Monat gibt es auf SCOPE-Online ein Gewinnspiel. Mitmachen lohnt sich. Es gibt tolle Preise.

Direkt zu:


ExtraSCOPE


TrendSCOPE


Robotik in der industriellen Fertigung


Anzeige

Haas Automation präsentiert Unternehmensfakten – Folge 1: Roboterzellen

Haas Automation präsentiert Unternehmensfakten – Folge 1:

In dieser ersten Folge der neuen Reihe „Unternehmensfakten“ von Haas Automation führt Sie Fertigungstechniker Andrew Harnett hinter die Kulissen des Haas Werks in Oxnard, Kalifornien, USA. Er zeigt Ihnen, wie eine Spindelwelle für eine neue Drehmaschine der Modellreihe ST von Haas bearbeitet wird. Wir folgen der Produktion von Anfang bis Ende. Begonnen wird beim Rohling, der in einer der Roboterzellen unseres Werks gedreht wird. Dann geht es weiter zur Spindelmontage und letztendlich zum Einbau in ein fertiges Drehzentrum ST-35.

Mediadaten 2018

Anzeige

Neue Stellenanzeigen

E-Kataloge bei SCOPE

E-Kataloge bei SCOPE


Hier finden Sie aktuelle E-Kataloge aus Produktion und Technik. Einfach durchblättern, informieren und Anbieter kontaktieren!

SCOPE ONLINE IN SOCIAL NETWORKS

SCOPE ONLINE Newsletter

SCOPE Online Newsletter bestellen

Unser Newsletter informiert Sie kostenlos über die wichtigsten Neuigkeiten aus der Industrie, die Sie mit der gedruckten Ausgabe nicht oder später erhalten.

News unseres Partners smart engineering

Bildergalerien bei SCOPE

Wichtige Stichwörter im SCOPE Archiv