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Inventor 2009 und andere Autodesk-Neuheiten

Ende März präsentierte Autodesk die neuen Produktversionen 2009 für den Bereich Mechanik und Maschinenbau. Im Sinne der Strategie von Autodesk – Digital Prototyping für alle Unternehmen zu ermöglichen – wurden die Lösungen Autodesk Inventor, AutoCAD Mechanical, AutoCAD Electrical, AliasStudio, Showcase und Productstream überarbeitet und verbessert. Unternehmen können damit leichter auf eine durchgängige digitale Produktentwicklung umsteigen. Mit Digital Prototyping lassen sich Produkte vollständig virtuell entwerfen, testen und simulieren, wie sie unter realen Konditionen funktionieren, so dass die Anzahl der realen Prototypen erheblich gesenkt werden kann. Zusätzlich sorgt ein Datenmanagementsystem für einen einheitlichen Datenzugriff aller beteiligten Mitarbeiter, sei es aus Konstruktion, Fertigung oder anderen Abteilungen. Folglich werden Fehler reduziert, Kosten gesenkt und Entwicklungszeiten verkürzt.

Anwender können mit Inventor 2009 die Kabellängen genau kalkulieren und auch die entsprechenden Dokumentationsunterlagen erstellen.

Um ihre Arbeitsabläufe zu rationalisieren, verwenden Fertigungsunternehmen der unterschiedlichsten Branchen das Autodesk-Inventor-System, dessen 3D-Modelle die Basis für Digital-Prototyping-Konzepte bilden. Anhand dieser Modelle können die Form, Passgenauigkeit und Funktion eines Entwurfes noch vor der Herstellung überprüft werden. In Inventor 2009 wurden viele der zentralen Konstruktionswerkzeuge verbessert, damit weitere Produktivitätssteigerungen erzielbar sind. Beispielsweise wurden zahlreiche neue Funktionen integriert, um die Konstruktion von fertigungsgerechten Blechteilen zu vereinfachen. Ferner soll durch zahlreiche Verbesserungen an der dynamischen Simulationsumgebung die Software jetzt noch benutzerfreundlicher sein. Das ermöglicht den Anwendern eine konstruktionsbegleitende Analyse der digitalen Prototypen bereits in einer sehr frühen Phase des Entwicklungsprozesses.

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Mit der Version 2009 wird Inventor für 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssysteme geliefert, so dass Anwender von 64-Bit-Rechnersystemen wesentlich mehr Speicher nutzen können, was sich besonders bei der Verwendung von größeren Baugruppen bemerkbar machen wird. Zusätzlich sind bei solchen umfangreichen Konstruktionen statt detaillierter Baugruppen jetzt vereinfachte Ersatzbaugruppen verwendbar, die weniger Speicherplatz benötigen, dabei aber Masse-Eigenschaften, Baugruppenbeziehungen und Stücklistendaten akkurat beibehalten. Ferner können Anwender mit Inventor 2009 Rohr- und Schlauchtypen definieren, die sich selbst entwässern, so dass Rohrnetze mit dem richtigen Abflusswinkel automatisch generierbar sind. Außerdem vereinfacht ein Konstruktionsassistent die Definition und Nutzung häufig verwendeter Maschinenelemente wie Schraubverbindungen, Zahnräder und Wellen, indem solche Elemente nicht geometrisch modelliert werden müssen, sondern durch reale Attribute wie Drehzahl, Drehmoment und Materialeigenschaften erzeugt werden. Mit Hilfe des Rahmengenerators können Anwender in der Normteilebibliothek ihre spezifischen Stahl- oder Aluminiumprofile ablegen. Ferner wurde die Interoperabilität verbessert, indem Konverter für native Datenformate jetzt einen direkten Datenaustausch zwischen Autodesk Inventor und Siemens NX, SolidWorks oder Pro/Engineer unterstützen.

Zusammen mit Inventor 2009 sind auch neue Versionen der übrigen Produkte aus dem Digital-Prototyping-Portfolio von Autodesk verfügbar. Je nach unternehmensspezifischem Produktentwicklungsprozess können mit den Lösungen AliasStudio, Showcase, AutoCAD Electrical, AutoCAD Mechanical und Productstream die Arbeitsabläufe bei den Autodesk-Kunden optimiert werden.

AutoCAD Mechanical 2009 ist eine spezielle Version von AutoCAD, die für die Bedürfnisse der Maschinenbau-Konstruktion entwickelt wur-de. Hierfür wurden umfangreiche Normteil- und Symbolbibliotheken integriert, leistungsfähige Berechnungsfunktionen und zeitsparende Automatismen geschaffen, die die Produktivität für AutoCAD-Nutzer im Maschinenbau erheblich verbessern. Neue Funktionen wie die Unterstützung der russischen Norm GOST und der schnelle Zugriff auf eine Favoritenliste von Normteilen reduzieren den Arbeitsaufwand. AutoCAD Electrical unterstützt die Generierung elektrischer Schaltpläne. Hierfür wurden automatisierte Routinen, umfassende Symbolbibliotheken und ein für die Elektrotechnik optimierter Arbeitsablauf geschaffen, um die Produktivität zu steigern.

Die Software AliasStudio ermöglicht Designern, digital zu arbeiten und ihre Ideen, von anfänglichen Skizzen bis hin zu kompletten 3D-Modellen, digital zu erfassen. Mit Autodesk Showcase können sehr realistische Darstellungen aus 3D-CAD-Daten erstellt werden, was eine fundierte Entscheidungsfindung auf der Basis eines digitalen Prototypens unterstützt. Mit neuen Funktionen für Schattierung und einer erweiterten Bibliothek mit realitätsnahen Darstellungen von Materialien ist es jetzt noch leichter, Entwürfe für Präsentationen zu erzeugen.

Für die sichere Speicherung und Verwaltung von Konstruktionsdaten und zugehörigen Dokumenten wurde Autodesk Productstream 2009 vorgestellt. Diese Version umfasst neue leistungsstarke Suchfunktionen sowie eine standort-übergreifende Replikation, die eine gemeinsame Nutzung digitaler Entwicklungsdaten über Standorte hinweg ermöglicht. Productstream beschleunigt die Datensuche, verbessert die Wiederverwendung von Konstruktionen und erleichtert die Zusammenarbeit. -fr-

Autodesk GmbH, München Tel. 0180/5 22 59 59, http://www.autodesk.de

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