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Intersolar Europe 2011: Schott Solar weiter auf Wachstumskurs

Das laufende Geschäftsjahr ist für Schott Solar bislang auch im Jahr 2011 positiv verlaufen. Das Mainzer Solarunternehmen hat wesentliche Markterfolge verbucht und folgt weiterhin einem ehrgeizigen Kostenpfad. Durch das Joint Venture mit Hareon Solar in China hat der Hersteller seine Produktionskapazität gegenüber dem Vorjahr auf 870 Megawatt (MW) mehr als verdoppelt. Der Vertrieb ist international weiter ausgebaut worden. Das Photovoltaik-Projektgeschäft hat sich erfolgreich im Markt etabliert. Dadurch hat das Unternehmen weitere Absatzkanäle erschlossen und das Umsatzvolumen deutlich erhöht. Hervorragende Testergebnisse unabhängiger Institute haben die Rolle als Qualitätsführer bestätigt.

"Wir sind zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf, der einmal mehr Qualitätsführerschaft als die richtige Strategie für uns herausstellt. Uns freut besonders, dass diese so eindrucksvoll durch Bestnoten unabhängiger Tests bestätigt wurde. Darüber hinaus haben wir mit der weiteren Internationalisierung unserer Vertriebsaktivitäten sowie unserem erfolgreichen Einstieg in das Photovoltaik-Projektgeschäft die Basis für weiteres Wachstum geschaffen", sagt Dr. Martin Heming, CEO der Schott Solar AG.

"Wir sind zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf, der einmal mehr Qualitätsführerschaft als die richtige Strategie für uns herausstellt. Uns freut besonders, dass diese so eindrucksvoll durch Bestnoten unabhängiger Tests bestätigt wurde. Darüber hinaus haben wir mit der weiteren Internationalisierung unserer Vertriebsaktivitäten sowie unserem erfolgreichen Einstieg in das Photovoltaik-Projektgeschäft die Basis für weiteres Wachstum geschaffen", sagt Dr. Martin Heming, CEO der Schott Solar AG.

Der Hersteller plant den weiteren Ausbau seiner Produktionskapazitäten und will bis 2014 in die Top Ten der Solarunternehmen aufschließen. Das ist jedoch nur möglich wenn sich die politischen Rahmenbedingungen verlässlich entwickeln. "Der weitere Geschäftsverlauf lässt sich allerdings in diesem Jahr nur sehr schwer voraussagen", erklärt Heming. "Einerseits gewinnt die gesellschaftliche Debatte über Atomausstieg und die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien angesichts der Reaktorkatastrophe in Fukushima stark an Dynamik. Dies gilt insbesondere in Deutschland. Andererseits besteht das Risiko gedämpfter Nachfrage wegen der aktuell nicht PV-freundlichen Förderungspolitik in wichtigen Märkten. Vor dem Hintergrund dieser von der Politik und Teilen der Energieindustrie verursachten Ambivalenz im Markt geben wir derzeit keine Prognosen ab."

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Ausbau Asien - Fokus auf Qualität

Ende Januar 2011 stellte das Unternehmen sein Joint Venture mit Hareon Solar Ltd. aus Taicang (China) vor. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktionskapazität für hochwertige Solarmodule zu wettbewerbsfähigen Kosten auszuweiten. Die erste Ausbaustufe des Joint Ventures sieht zunächst eine jährliche Produktionskapazität von 300 MW an PV-Modulen vor, ein weiterer Ausbau ist beabsichtigt. In der Produktion werden ausschließlich Solarmodule für Schott Solar hergestellt. Schott bestimmt sowohl den Einkauf der Rohmaterialien und Komponenten als auch den gesamten Produktionsprozess und die Endkontrolle nach den strengen Qualitätsrichtlinien des Unternehmens. Die Mitarbeiter vor Ort garantieren den Qualitätsprozess direkt in der Produktionslinie.

Solar Power Projects

Unter dem Begriff Solar Power Projects werden alle Vertriebsaktivitäten im Photovoltaik-Projektgeschäft gebündelt. Im Rahmen dessen liefert Schott einerseits Module an Großprojektkunden. Andererseits entwickelt und realisiert das Unternehmen schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerke einschließlich deren Vertrieb an Investoren. Der noch junge Geschäftsbereich hat erste wesentliche Meilensteine erreicht. Innerhalb nur eines Jahres wurde ein Team aufgebaut, das bereits Großprojektaufträge im Gesamtumfang von mehr als 50 MW abgeschlossen hat. Im Zuge dessen wurden erste Kooperationen mit Projektentwicklern und Generalunternehmern sowie strategischen Investoren geschlossen.

Innovationen sichern die Zukunft

Auf der Intersolar stellt das Unternehmen seine jüngsten Entwicklungen dem Fachpublikum vor. Auf der Basis der selektiven Rückseitenpassivierung für multikristalline Zellen stellte das Unternehmen vergangenes Jahr den Weltrekord in der Moduleffizienz auf. Diese Technologie wurde nun erfolgreich auch auf monokristalline Zellen übertragen. Das Modul mit 60 Zellen erreicht eine Leistung von 273 Wp und ist damit das stärkste seiner Klasse.

Weiteres Highlight der Forschungsabteilung auf der Modulebene ist die Konzeptstudie für ein Leichtgewicht Modul, das bei gleicher Stabilität bis zu 60 % des Gewichts durch eine innovative Rückseite einspart, die sich im Leichtbau bewährt hat.

Eine Innovation auf Systemebene hat Schott gemeinsam mit BASF entwickelt. In eine robuste Kunststoffwanne wird ein Doppelglasmodul eingeklickt. Diese Leichtbauvariante ersetzt die harte Bedachung und ist insbesondere für große Dachsanierungen in der Industrie oder Landwirtschaft geeignet. lg

 

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