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Institut für Einzelfertiger: 2. Kongress für Einzelfertiger

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr findet der zweite Kongress für Einzelfertiger am 9. und 10. November 2011 im Düsseldorfer Nikko-Hotel statt. Der vom Institut für Einzelfertiger veranstaltete Kongress ist die einzige Fachtagung im deutschsprachigen Raum, die sich ausschließlich mit den wirtschaftlichen Anforderungen der Einzelfertigung beschäftigt. In mehr als 30 Programmpunkten gehen Experten aus Industrie, Beratung und Forschung der Frage nach, wie Investitionsgüterproduzenten die Chancen des aktuellen Aufschwungs für ein nachhaltiges Geschäftswachstum nutzen können. Beispielsweise zeigt Keynote-Sprecher Dieter Rosenthal, Mitglied des Vorstands der SMS Siemag AG, auf, dass mittelständische Unternehmen ihre Internationalisierung sicher vorantreiben können, wenn sie ihre Investitionspolitik an Innovationen ausrichten. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft von Lutz Goebel, der seit Mai Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer - ASU" ist.

Das diesjährige Kongressprogramm umfasst über 30 Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu den Themengebieten Management, Internationalisierung, Produktion, Materialwirtschaft, Finanzen, Marketing, Vertrieb und Personal. Angesichts der sich zuspitzenden Bedrohungslage im Internet rückt dabei auch das Thema Wirtschaftsspionage in den Mittelpunkt des Interesses. So geht Wilfried-Erich Karden, Verfassungsschützer aus dem nordrhein-westfälischen Innenministerium, der Frage nach, wie die deutsche Wirtschaft ihre Innovationen schützen kann, während sie zunehmend ins Visier fremder Nachrichtendienste gerät. Dass unternehmerische Risiken aber auch auf staatlicher Seite entstehen, zeigt Thomas Steinke von Format Software Service, indem er die Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen auf die Exportabwicklung untersucht.

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Zusätzlich zur angemessenen Darstellung der Marktrisiken konzentriert sich das Kongressprogramm auf die wirtschaftlichen Chancen, die sich aus dem gegenwärtigen Aufschwung ergeben. Deshalb bietet der Kongress auch in diesem Jahr eine große Bandbreite an Anregungen und Best Practices dafür, wie Einzelfertiger ihr Kerngeschäft optimieren können. Unter anderem zeigt Benno Löffler von der Unternehmensberatung Vollmer & Scheffczyk, dass ein schlankeres Projektmanagement Maschinenbauern hilft, 25 Prozent schneller zu liefern und 50 Prozent mehr Leistung zu erzielen. Dass sich die Effizienz des Projektgeschäfts auch über eine verbesserte Kostenkontrolle steigern lässt, wird Carsten Arlitt von Gebr. Rath Werkezugbau herausarbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einkauf. So wird das Institut für Einzelfertiger ein neues Lieferantenportal vorstellen, das erstmals auch die Anforderungen der Einzelfertigung abbildet. Einkäufer und verlängerte Werkbank kommunizieren über ein gemeinsames Marktportal.

Zudem nutzt das Institut für Einzelfertiger den Kongress, um ein neues Leistungszentrum für den Bildungsbereich aus der Taufe zu heben: Unter der Mitwirkung mehrerer Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum gründet das ife die ife-Akademie. lg

 

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