Innovative Leichtbausysteme realisieren

Hilger u. Kern kooperiert mit dem DLR

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und die Hilger u. Kern GmbH haben in diesem Jahr einen Vertrag zur gemeinsamen Untersuchung und experimentellen Ermittlung des Inlineentgasungsverhalten von Harzsystemen im qualitätsgesicherten Infusionsprozess (Kooperationsgebiet) geschlossen. Die Zusammenarbeit soll der Entwicklung innovativer Leichtbausysteme dienen.

Aufgrund der gemeinsamen Forschungsinteressen am Kooperationsgebiet fand man gemeinsame Ansatzpunkte, die zu einer Zusammenarbeit führten. Das DLR und die Hilger u. Kern GmbH verpflichten sich vertraglich sich wechselseitig über die Aktivitäten und Fortschritte der Forschung auf dem Kooperationsgebiet zu unterrichten. Des Weiteren gestatten sie sich im Rahmen gemeinsamer Forschungsarbeiten gegenseitig die Nutzung und den Zugang zu ihren Einrichtungen und Anlagen. Weiterhin schließt der Vertrag einen Informationsaustausch aller technischen Daten das Kooperationsgebiet betreffend ein, um in diesem Bereich die Potenziale bei der Untersuchung des Inlineentgasungsverhaltens von Harzsystemen optimal zu nutzen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016, eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist nicht ausgeschlossen.

Hintergrund: Mit über 250 Mitarbeitern, 7 Auslandsgesellschaften und 24 Distributoren gehört die Hilger u. Kern / Dopag Gruppe zu den weltweit größten Herstellern von Dosier- und Mischanlagen aller gängigen Verfahrenskonzepte für mehrkomponentige Polymere und 1K-Medien wie Fette, Öle und Klebstoffe. Die Unternehmensgruppe weist mehrjährige Erfahrung bei der Herstellung von Formteilen aus faserverstärkten Kunststoffen auf und ist hier unter anderem in den Industrien Luft- und Raumfahrt, Windenergie, Automobilzulieferer und Schiffsbau tätig. Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Das DLR-Institut für Faserverbundwerkstoffe und Adaptronik ist Experte für den Entwurf und die Realisierung innovativer Leichtbausysteme. Im Rahmen des Kooperationsvertrages soll die Position der Partner auf dem Kooperationsgebiet als Know-how-Träger, aber auch allgemein national und international nachhaltig gefördert und gestärkt werden. kf

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