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Im Zeichen der SOA

präsentierte sich Sage, Hersteller von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware im Oktober auf der Messe Systems. Im Mittelpunkt standen die auf SOA (Service-orientierten Architekturen) basierenden ERP-Lösungen bäurer trade und bäurer industry sowie die Office Line Evolution 2009. Diese ERP-Software basiert auf der ».net«-Technologie von Microsoft. Sie adressiert branchenübergreifend kleine und mittlere Unternehmen von zehn bis 200 Mitarbeitern. Firmen sollen durch den Wechsel auf die neue Office Line Evolution-Technologie nicht nur von der in tausenden mittelständischen Betrieben eingesetzten Lösung profitieren, sondern erhalten auch eine innovative, offene und flexible Technologieplattform, die alle Anforderungen an eine moderne Software-Architektur (SOA) erfüllt. Diese Technik erleichtert es beispielsweise, einen externen Webshop an die Warenwirtschaft der Office Line anzubinden, eine mobile Lösung zur Datenerfassung bei der Wareneingangserfassung zur Verfügung zu stellen oder Kassensysteme in Filialen zu integrieren.

Sage setzt auf die „.net“-Technologie von Microsoft und adressiert branchenübergreifend kleine und mittlere Unternehmen.

Neben den bäurer-Produkten für den gehobenen Mittelstand bis 1.000 Mitarbeiter werden sechs Fachhandelspartner dem Fachpublikum das komplette Sage-Portfolio für kleine und mittlere Unternehmen mit zehn bis 200 Mitarbeitern präsentieren: Das Angebot umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Business Intelligence, Personalwirtschaft und Kundenmanagement (CRM) bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen.

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Hatten ERP-Systeme früher vor allem die Aufgabe, die innerbetrieblichen Daten und Anwendungen innerhalb einer Softwarelösung zu konsolidieren, ist heute die Optimierung und Automatisierung unternehmensübergreifender Prozessabläufe zum zentralen Wettbewerbsfaktor geworden. Gerade für den Mittelstand ist es laut Sage daher entscheidend, diese Systeme für unternehmensübergreifende Datenflüsse zu öffnen. Mindestens genauso wichtig sei es, dass sie sich flexibel an neue Rahmenbedingungen anpassen lassen. So setzt die Plattformstrategie von Sage bäurer mit bäurer open access (boa) auf Offenheit, Unabhängigkeit und Kontinuität: Erreicht wird dies durch die Nutzung offener Standards, wie beispielsweise Java, Web Services oder XML sowie durch die Einbeziehung von Open-Source-Komponenten. So werden ungewollte langfristige Bindungen an bestimmte Technologien oder Infrastrukturen vermieden und Anwender haben eine freie Wahl bei Betriebssystemen, Datenbanken oder Applikationsservern.

Mit 25 Jahren Erfahrung, 250.000 Kunden und über 1.000 Fachhändlern sieht sich Sage als einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im deutschen Mittelstand. -sg-

Sage Software, Frankfurt am Main Tel. 069/50 007-0, http://www.sage.de

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