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Hoppenstedt Publishing: Spaß als Motivation

Lachender Sieger des Hoppenstedt Kart-Events: Markus Hassa von Michelin

Wer entkommt ihm nicht, dem Rennsport? Seit mit Sebastian Vettel wieder ein Deutscher und noch dazu ein "netter, sehr talentierter Junge" - laut Formel-1-Guru Bernie Eccleston, und der muss es ja schließlich wissen - den WM-Titel errungen hat, sind auch die weniger Interessierten wieder im Bilde: Hamilton ist abgeschlagen. Er fiel besonders auf, weil er aus dem Büro der Renndirektion wegen kritischer Fahrmanöver nicht mehr raus kam. Teamkollege Button hingegen hatte ein gutes Jahr. Und selbstverständlich blickt Doppelweltmeister Vettel stolz auf die vergangene Saison zurück. Er muss sich allerdings schon fragen lassen, ob nach solchen Erfolgen nicht mit Motivationsproblemen für die kommende Saison zu rechnen sei.
Die Frage nach der Motivation kam bei der "Einstiegsdroge" in den Motorsport jedoch noch nie auf: Anlässlich der Euromold veranstaltete Hoppenstedt Publishing sein traditionelles Kart-Event, den "Großen Preis auf kleinen Rädern", und konnte sich über das zahlreiche Erscheinen seiner Kunden und Partner im Fahr-Werk Großzimmern freuen. Denn Kart-Fahren macht einfach nur Spaß, und der ist bekanntlich die größte Motivation.
In vier Gruppen, jeder Fahrer warm angezogen und bestens mit Sicherheitshinweisen versorgt, ging es auf den Asphalt. Ein spannendes, faires Rennen bot sich den Zuschauern. Spannend auch deshalb, weil erstmals ein Neuling gewann. Schnell und routiniert fuhr Markus Hassa von Michelin - durchaus nicht fern vom Rennsport - über die gesamten Runden. So war ihm der Sieg sicher. Platz 2 erfuhr sich Frank Schaaf von der Agentur Agenzia, dauerhafter Teilnehmer und jedes Jahr aufs Neue heiß gehandelter Favorit. Anita Traber von Helukabel fuhr im Finale einmal mehr persönliche Bestzeit. Die Vorjahressiegerin belegte Platz 3.
Doch ob Neuling oder mehrmaliger Sieger - Statistiken über Fahrverhalten und Siege sind müßig. Die Teilnehmer des Hoppenstedt Kart-Events sind wohl sicherlich der gleichen Ansicht wie unser Doppelweltmeister: "Wenn man von Zahlen spricht, interessiert einen das als Fahrer nicht wirklich. Wenn man es gesagt bekommt, dann macht einen das natürlich stolz" meint Vettel, aber das sei nicht der Anreiz, wieder ins Auto zu steigen und etwas zu erreichen. Und so wird sicherlich beim Kart-Event im nächsten Jahr nicht die Aussicht auf einen Sieg, sondern der Spaß wieder die größte Motivation an der Teilnahme sein. Evelin Eitelmann/lg

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Und so haben die Fahrer beim Kart-Event 2011 abgeschnittenTabelle des Finales mit Namen des Fahrers, Unternehmen, Zeit und Anzahl gefahrener Runden

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