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Hoppenstedt-Kartevent im Jahre Vettel 01

Wer den Rennsport und insbesondere die Formel 1 liebt, kam in diesem Jahr voll auf seine Kosten. Selten war eine Weltmeisterschaft so spannend und nicht jeder war sich sicher, dass am Ende Sebastian Vettel auf dem Treppchen ganz oben stand - was er aber tat. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch Weltmeisterschaften, bei denen bereits lange vor Saisonende feststand, dass der Kerpener Michael Schumacher sie gewann und spannend war eher die Frage, wie oft der Champion denn wohl vor Erreichen der Zielflagge ins Kiesbett rutschen würde. Nun werden die meisten von uns Normalbürgern eine Fahrt mit einem Formel-1-Fahrzeug wohl allenfalls am Computer erleben - worüber der ein oder andere (wie der Autor dieser Zeilen) vielleicht ganz froh ist. Doch auch Schumacher und Vettel begannen ihre Karrieren einst im Kartsport. Ein Grund mehr für die Hoppenstedt Publishing GmbH, auch in diesem Jahr Kunden und Partner zum traditionellen "Großen Preis auf kleinen Rädern" einzuladen. Und auf der Kartbahn in Groß-Zimmern - quasi in unmittelbarer Nähe zu "Vettelheim" (wie sich scherzhaft Vettels Geburtsort Heppenheim nennt) - verlief der Abend des 1. Dezembers mindestens so spannend wie die Formel-1-WM.

Nach einigen Trainingsrunden fuhren die Teilnehmer zunächst in vier Gruppen (davon eine reine Damengruppe) um den Einzug ins Finale. Die jeweils besten drei gingen anschließend ins Qualifying, an dessen Ende die Reihenfolge für die zwölf Startplätze für das finale Rennen über eine Zeitdauer von 15 Minuten feststand. Stilecht sprang dann schließlich wie in der Formel 1 die Ampel auf Grün und ohne größere Startkollisionen begab sich das Feld auf die Jagd nach den Pokalen. Glücklicherweise musste das "Safety Car" seine Parkposition ausgangs der Boxengasse nicht verlassen und auch der aufkommende Schneefall blieb dank Inhouse-Bahn ohne Einfluss auf das Renngeschehen. Entscheidender war dann schon eher, dass die Gruppe der "Heavies" auf den Gefällestrecken nicht unbedingt aufholen konnte, was bergauf an Leistung fehlte. Für die Hemminger Helukabel GmbH gewann schließlich Anita Traber das Rennen nach 28 Runden und mit einer Rundenbestzeit von 32,064 Sekunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit ebenfalls jeweils 28 Runden Frank Schaaf von der Ludwigsburger Agenzia GmbH (32,648 Sekunden) und Hans J. Beck von der Heinrich Kipp Werk KG in Sulz (32,553 Sekunden). Die Begeisterung war allerdings allen Teilnehmern anzusehen und so dürfte es auch im kommenden Jahr wieder einen spannenden Wettkampfabend geben. Zuvor jedoch dürfen sich alle Rennsportfans auf eine hoffentlich ebenso spannende Formel-1-WM 2011 freuen. Vielleicht wird "Vettelheim" dann ja zur Landeshauptstadt?!

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Hier die Ergebnisse in der Übersicht (jeweils v.li. n. re. Position, Name, Firma, Bestzeit in Sek)
1. A. Traber, Helukabel, 32,064


2. F. Schaaf, Agenzia, 32,648


3. H. J. Beck, Heinrich Kipp, 32,553


4. A. Knüttel, Isis Senstronics, 32,733


5. M. Müller, U.I. Lapp, 32,857


6. K. Weigand, Gefran, 33,997


7. R. Bleisteiner, AVPM, 33,607


8. T. Fuchs, Gefran 34,237


9. A. Hein, Heinrich Kipp, 33,182


10. K. Grübner, Change Communication, 33,943


11. C. Wassel, Helukabel, 34,229


12. T. Herrmann, Herrmann, 34,493

Michael Corban/lg

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