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Hoffmann Group erwartet fünf Prozent Wachstum

Die Hoffmann Group, Europas führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge, rechnet für das Jahr 2010 mit einem soliden Umsatzplus von fünf Prozent. Das hat das Unternehmen in München zusammen mit den Geschäftszahlen 2009 bekannt gegeben. Grund für die positive Prognose ist der Anstieg der Bestellungseingänge und die entsprechende Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn.
Im Jahr 2009 hatte die Hoffmann Group einen europaweiten Umsatz von 563,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entsprach einem Rückgang von 32,2 Prozent. In Deutschland setzte das Unternehmen im gleichen Zeitraum 397,1 Millionen Euro um - 34,1 Prozent weniger als im Jahr davor.
"2009 war ein schwieriges Jahr. Wir konnten trotz der herben Umsatzeinbußen mit einer schlanken Organisation, einer breiten Kundenbasis, vorausschauendem Kostenmanagement und unserer Ausrichtung auf Qualität ein positives Ergebnis erreichen und besser als das Branchenumfeld abschneiden. 2010 wird sicherlich noch kein einfaches Jahr, aber der erkennbare Aufschwung stimmt uns optimistisch. Wir heben uns vor allem durch die Kombination von Handels-, Hersteller- und Servicekompetenz ab. 2010 werden wir unsere Servicekompetenz vor allem in der Zerspanung nochmal deutlich ausbauen und damit punkten", so Bert Bleicher, Geschäftsführender Gesellschafter der Hoffmann-Holding und Sprecher der Hoffmann Group.

Als Zulieferunternehmen für die metallverarbeitende Industrie in ganz Europa mit über 115.000 Kunden hat die Hoffmann Group einen guten Einblick in die Nachfragebestände und Prognosen der einzelnen Branchen und nutzt dies für die eigene Disposition. Nach Ansicht des Werkzeugspezialisten findet die Aufwärtsbewegung bei Maschinen- und Automobilbau auch eine breite Abstützung in anderen wichtigen Kundensegmenten wie dem Werkzeug- und Formenbau oder bei Herstellern von Eisen-, Blech- und Metallwaren.
Strategisch wichtige Auslandsmärkte haben zur Stützung des wirtschaftlich angespannten deutschen Heimmarktes beigetragen: Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien oder auch die Niederlande schnitten besser ab als der deutsche Markt. Der Geschäftseintritt in China und Spanien ist ebenfalls positiv ausgefallen. Das Auslandsgeschäft der Hoffmann Group nimmt aktuell einen Anteil von 30 Prozent ein.

Die Hoffmann Group investierte auch während der Wirtschaftskrise in den Geschäftsausbau im In- und Ausland. Durch den Ausbau des Logistikzentrums in Nürnberg entstand das mit einer Fläche von 36.000 qm größte und modernste Zentrallager der Branche, welches im Mai 2009 eröffnet wurde. Zudem wurde in einen Neubau in Frankreich investiert. "Wir haben trotz wirtschaftlich unsicherer Zeiten verstärkt in Qualität investiert, um unseren Kunden als zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen. Die Lieferqualität wurde durch den Ausbau des Logistikzentrums Nürnberg nochmals erhöht und liegt nun bei 99,4%. Wir haben 2009 dank unserer Bemühungen den begehrten Areva-Lieferanten-Award erhalten", sagt Bleicher.
Das mittelständische Unternehmen ist auch aufgrund der hohen Eigenkapitalquote und einer nachhaltigen Unternehmensplanung in einer guten Ausgangslage, die Geschäftsziele zu erreichen und geplante Investitionen umzusetzen. Sowohl Kunden wie auch dem Unternehmen bietet diese Unabhängigkeit Sicherheit und Planbarkeit.

Im Jahr 2010 investiert das Unternehmen in Service-Angebote und in den Ausbau der technologischen Kompetenz. Ziel ist es, die Premiummarke Garant und den Fachbereich Zerspanung weiter zu stärken. Neben den bisherigen Dienstleistungen wird es im Bereich Zerspanung ein komplett neues Garant Serviceangebote aus einer Hand geben. Die bisherigen Services werden gebündelt und erweitert, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen.

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