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Hermle setzt Wachstum im 1. Quartal 2008 fort

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte im bisherigen Jahresverlauf 2008 weiter wachsen: Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers erhöhte sich in den ersten drei Monaten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 16,0 % auf 74,8 Mio. Euro (Vj. 64,5). Sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland gingen deutlich mehr neue Bestellungen ein. Der Auftragsbestand legte per 31. März 2008 gegenüber dem Wert zum Jahresende 2007 um 18,1 % auf 101,1 Mio. Euro zu. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage kletterte der Hermle-Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 um 27,0 % auf 59,3 Mio. Euro (Vj. 46,7). Hiervon erzielte Hermle 32,2 Mio. Euro im Inland und 27,1 Mio. Euro im Ausland. Daraus ergibt sich eine Exportquote von 45,7 %. Durch die gute Auslastung und die sehr straffen Kostenstrukturen des Unternehmens verbesserte sich auch die Ertragslage weiter. Die Finanz- und Vermögenssituation blieb ebenfalls sehr solide. Zum Stichtag 31. März 2008 beschäftigte Hermle konzernweit 754 Mitarbeiter, das sind 48 mehr als vor Jahresfrist. Im Rahmen des bereits 2007 eingeleiteten umfangreichen Investitionsprogramms wurden Anfang 2008 verschiedene neue Großanlagen und Bearbeitungszentren in der Teilefertigung in Betrieb genommen. In Kürze wird mit der Modernisierung und Erweiterung der Räumlichkeiten für Vertrieb und Verwaltung begonnen. Von der traditionellen Hausausstellung, die Ende April am Firmensitz in Gosheim stattfand und in diesem Jahr mit mehr als 2000 Besuchern aus aller Welt sämtliche Rekorde schlug, gingen deutlich positive Impulse aus. Unter anderem präsentierte Hermle dort mit dem Bearbeitungszentrum B 300 ein neues Einstiegsmodell in die 3- und 5-Achs-Frästechnologie. Die gute Geschäftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf bestätigt die Prognosen des Unternehmens für das Gesamtjahr: Trotz der zu erwartenden Abschwächung der konjunkturellen Entwicklung strebt Hermle 2008 beim Umsatz erneut das hohe Vorjahresniveau an. Beim Ergebnis stellt das Erreichen des guten 2007er Wertes ein sehr anspruchsvolles Ziel dar, weil die Ertragslage durch steigende Personal-, Energie- und Transportkosten sowie veränderte Wechselkurse beeinträchtigt wird.

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