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Hermle lässt Wirtschaftskrise schnell hinter sich

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG hat die Wirtschafts- und Finanzkrise im Geschäftsjahr 2010 hinter sich gelassen. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte vergrößerte sich die Nachfrage nach Hermle-Maschinen erheblich. Im Gesamtjahr hat sich der Auftragseingang des Unternehmens konzernweit nach vorläufigen Berechnungen auf rund 204 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Vj. 99,9). Der Auftragsbestand erhöhte sich zum Stichtag 31.12.2010 auf über 33 Mio. Euro (Vj. 16,7). Dank seiner intakten Strukturen - Hermle hatte in der Krise keine Mitarbeiter entlassen - und seiner hohen Fle-xibilität konnte der schwäbische Werkzeugmaschinenher-steller schnell auf den Nachfrageschub reagieren und auch das Geschäftsvolumen wieder deutlich steigern: Der Konzernumsatz nahm 2010 gegenüber dem krisenbedingt sehr niedrigen Vorjahreswert von 127,0 Mio. Euro auf gut 187 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis kletterte ersten Berechnungen zufolge von 8,4 Mio. Euro auf über 24 Mio. Euro und der Jahresüberschuss auf mehr als 18 Mio. Euro (Vj. 6,6). Damit hat sich das Konzept des atmenden Unternehmens, mit dem Hermle auf Branchenzyklen reagiert, nicht nur in der Krise, sondern auch im Aufschwung bewährt. Zu der raschen Rückkehr zur Normalität trug auch das große Engagement der Hermle-Mitarbeiter maßgeblich bei. Am Stichtag 31.12.2010 waren konzernweit 827 Arbeitnehmer beschäftigt, 10 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Um die hohe Leistungsbereitschaft zu honorieren, beschloss Hermle bereits im Oktober letzten Jahres als eines der ersten Unternehmen, die im April 2011 anstehende Tariflohnerhöhung um drei Monate auf Januar vorzuziehen. In das Geschäftsjahr 2011 ist Hermle gut gestartet und daher zuversichtlich, eine weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung erzielen zu können, sofern sich die gesamt- wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändern. lg

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