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Hekatron: 2009 war kein einfaches Jahr

Vor allem die Schwierigkeiten rund um den Rauchwarnmelder Genius H trübten die Bilanz. Für das laufende Jahr gehen die beiden Geschäftsführer Peter Ohmberger und Michael Roth jedoch von einem steigenden Umsatz und rund 1,6 Millionen gefertigten Meldern aus.

Neues Jahr, neues Glück - so könnte das Motto von Hekatron für 2010 lauten. Die Zeichen stehen gut, dass es erfolgreiche zwölf Monate werden. Ins Jahr 2010 ist man hervorragend gestartet. Der Umsatz der Hekatron Vertriebs GmbH stieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 20 Prozent auf 17,6 Mio. Euro Damit ist dieses erste Quartal das umsatzstärkste in der über 45-jährigen Firmengeschichte.
Erfolgreiche zwölf Monate hatte man sich auch für 2009 ausgerechnet. Die Aussichten waren gut, ab Mitte des Jahres verdunkelte sich allerdings der Himmel. Dabei hat nicht die allgemeine Wirtschaftkrise für einen Einbruch gesorgt, sondern hausgemachte Probleme bei der Bereitstellung des Rauchwarnmelders Genius H.
"Zweifellos haben sich die Schwierigkeiten rund um Genius H negativ auf unsere letztjährige Bilanz ausgewirkt. Dennoch haben wir 2009 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen", sagt Peter Ohmberger, Geschäftsführer der Hekatron Vertriebs GmbH. Im Vergleich zu 2008 fiel der Umsatz im vergangenen Jahr mit knapp 56 Millionen Euro um 1,9 Prozent geringer aus. Insgesamt wurden etwa 1,2 Millionen Melder und 5.200 Zentralen gefertigt.
2010 sollen Umsatz, Gewinn und die Zahl der gefertigten Melder und Zentralen steigen. Michael Roth, Geschäftsführer der Hekatron Technik GmbH, geht von 1,6 Millionen Meldern (+ 33 Prozent) und 6.000 Zentralen (+ 15 Prozent) aus. Daneben verfolgt Hekatron auch Ziele im strukturellen Bereich. "Wir wollen unsere Arbeitsprozesse und Kostenstrukturen optimieren", so Michael Roth. Im Lohnbestückungsbereich, der im vergangenen Jahr rund zwei Millionen Euro zum Gesamtumsatz beitrug, steigt Hekatron stärker in die Kundenakquise ein. Hier ruht ein Wachstumspotenzial, das die HTG in Zukunft effektiver als bisher ausschöpfen will.
Für die HVG formuliert Peter Ohmberger die Ziele folgendermaßen: "Neben einer Gesamtumsatzsteigerung um etwa zehn Prozent möchten wir insbesondere im Bereich der Brandmeldesystemtechnik weitere Marktanteile gewinnen. Ebenso streben wir an, unser Kerngeschäft im Bereich Rauchschaltanlagen zu sichern und punktuell sogar auszubauen. Im Rauchwarnmeldermarkt ist unsere oberste Priorität, das OEM-Geschäft zu stabilisieren und den Hekatron-Eigenvertrieb auszubauen - insbesondere ab Oktober/November mit unserem funkvernetzbaren Genius Hx." Insgesamt ist Hekatron für kommende Herausforderungen gut aufgestellt. Die Produktionsanlagen für Genius und MTD extended sorgen für eine Melderfertigung auf dem neuesten Stand der Technik. Außerdem bieten die beiden Modelle Mehrschicht und Wechselschicht die Möglichkeit, in der Produktion flexibel auf die Nachfrage zu reagieren. "Ich blicke optimistisch in die Zukunft", betont Michael Roth. "Hekatron wird auch in Zukunft den Markt für Brandmeldetechnik entscheidend mitprägen."

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