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Hawe Hydraulik optimiert klimafreundliche Produktion

Hawe Hydraulik SE, München, hat Ende Januar 2010 den Beitritt zum "Energieeffizienz-Netzwerk München-Oberbayern" unterzeichnet. Das Unternehmen verpflichtet sich damit, Energieverbrauch und CO2-Emissionen in der Produktion innerhalb von dreieinhalb Jahren deutlich zu senken und zehn Prozent des bisherigen Energiebedarfs einzusparen.

Dies soll durch einen verbesserten Umgang mit Druckluft, Wasser, Strom, Heizung, Verbrauch technischer Gase sowie durch optimierte Wartung und Reparatur der Maschinen erreicht werden. Versuchsstandort ist das Werk Freising, das mit einer Produktionsfläche von knapp 13.000 qm das größte von Hawe Hydraulik ist. Selbst kleine Optimierungen werden sich positiv auf Umwelt und Klima auswirken. Erfahrungen aus dem Projekt werden zu einem späteren Zeitpunkt auf die weiteren Hawe-Werke in München, Kirchheim, Dorfen und Sachsenkam übertragen.

Der Beitritt zum Energieeffizienz-Netzwerk ist ein zusätzlicher Baustein der betrieblichen Umweltpolitik. Deutliche Zeichen für den Umweltschutz hat das Unternehmen gesetzt, als 2008 die Standorte Dorfen und Kirchheim nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001:2005 zertifiziert und 2009 erfolgreich auditiert wurden. Als nächster Schritt ist die Umweltmanagement-Zertifizierung des Werks Freising in diesem und des Werks Sachsenkam im kommenden Jahr vorgesehen.

Das Energieeffizienz-Netzwerk entstand im Rahmen des Förderprogramms "30-Pilot Netzwerke" und der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt (BMU). Ziel des Programms ist, in den teilnehmenden Unternehmen die Energieeffizienz zu erhöhen und die CO2-Emissionen um zehn Prozent zu senken. Damit würden die beteiligten Unternehmen ihre Energieeffizienz schneller steigern als der Durchschnitt der Industriebetriebe. Intensiver Erfahrungsaustausch der Unternehmen im Netzwerk und praxisorientierte wissenschaftliche Beratung sind Basis des Projekts.
Das Förderprogramm wird wissenschaftlich vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe, betreut und von der IHK unterstützt. Die Unternehmen werden außerdem von unabhängigen Ingenieurbüros beraten. Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE), München, richtet die Netzwerke ein. Schirmherr des "Energieeffizienz-Netzwerks München-Oberbayern" ist Hep Monatzeder, dritter Bürgermeister der Stadt München.

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