Märkte + Unternehmen

Hautnah erfasst

Maschinen sollen möglichst ohne Ausfälle laufen. Um kritische Betriebszustände rechtzeitig zu erkennen, eignen sich Dünnschichtsensoren besonders. In Lagern rotierender Teile messen sie Temperaturen und mechanische Lasten. In fast allen Maschinen befinden sich Wälzlager, die erheblichen Lastschwankungen unterworfen sein können. Insbesondere bei Werkzeugmaschinen, die Bauteile schnell und präzise bearbeiten und die dauerhaft eingesetzt werden sollen, müssen Überlastungen solcher ausfallgefährdeten Maschinenteile vermieden werden. Steht die Anlage dennoch, können Regressansprüche gegen den Hersteller auftreten. Dann ist es wichtig, die Belastungsgeschichte der beschädigten Komponente nachweisen zu können. Dazu müssen in den Lagern die mechanische Last, die Drehzahl und die Temperatur verfolgt werden.
Letzteres übernehmen bisher Thermoelemente, die an den Lagerschalen angebracht sind. Doch sind sie noch nicht nahe genug an der Lauffläche der Wälzkörper, um das Temperaturprofil verlässlich genug erfassen zu können. Daher ist es ratsam, den Sensor in Dünnschichttechnologie aufzubauen und direkt in die Lauffläche zu integrieren. Solche ¿Rezeptoren¿ stellten Forscher vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST auf der Hannover Messe vor. ¿Damit eröffnen sich vollkommen neue Anwendungsfelder, da erstmalig eine örtlich aufgelöste Messung direkt im Wälzkontakt möglich wird¿, betont Holger Lüthje, Leiter der Gruppe Mikro- und Sensortechnologie.
sg

Links: http://www.ist.fraunhofer.de

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

So einfach kann Automation sein

Die item item linear motion units® bieten Lineareinheit, Motor, Getriebe und Steuerung plus Software für Konfiguration & Inbetriebnahme. Jetzt im Factsheet informieren!

mehr...
Anzeige
Anzeige