Hartmann soll Handelsgeschäft ausbauen

Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier richtet Vertrieb neu aus

Die Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier (HAM) richtet ihren Vertrieb neu aus. Die Aktivitäten werden künftig unter anderem auch mit der eigenen Vertriebsgesellschaft Fritz Hartmann und dem ursprünglichen Vertriebsschwerpunkt Baden-Württemberg schrittweise ausgeweitet.

Frank Junginger, Verkaufsleiter der Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH (HAM): Der Kunde wird optimal bedient und betreut. Bild: HAM Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier GmbH

Mit dem gemeinsame Messeauftritt von HAM und Hartmann auf der AMB 2014 in Stuttgart sollte die enge Partnerschaft unter dem Motto "Gemeinsam in die Zukunft" dokumentiert und einem breiten Fachpublikum bekannt gemacht werden.

Hartmann gehört seit rund zehn Jahren mehrheitlich zur HAM-Holding und ist seit 52 Jahren ein etabliertes Handelsunternehmen in Baden-Württemberg mit einem breiten Produktportfolio, bestehend aus vielen renommierten Herstellern aus der Zerspanungsindustrie. Hartmann hat die Marke in den letzten Jahrzehnten in Baden-Württemberg mit einem eigenen, neun Mann starken Vertrieb bekannt gemacht und etabliert. Der Fokus lag dabei auf dem Verkauf von Katalogwerkzeugen.

Im Laufe dieser Zusammenarbeit konnte HAM durch die Vermittlung von Hartmann viele Direktkunden gewinnen. Dabei handelt es sich auch um Großkunden, die viele Sonderwerkzeuge beziehen. Diese Kunden wünschen meist den direkten Kontakt zum Hersteller. Die Betreuung bei allgemeinen Fragen hat Hartmann übernommen. Bei besonderen Aufgaben wie Besprechung neuer Projekte oder Optimierung von Werkzeugen kamen HAM-Fachleute ins Spiel. "Diesen Weg möchten wir weiter gehen und konsequent ausweiten. Der entscheidende Unterschied zu früher ist, dass wir ab sofort deutlich herausstellen, dass Hartmann direkt zu HAM gehört", beschreibt Frank Junginger, Verkaufsleiter von HAM. Hartmann solle in der Kundenwahrnehmung zukünftig nicht nur als Handelsunternehmen, sondern auch als direkter Repräsentant von HAM angesehen werden.

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Hartmann als "Member of the HAM group" soll künftig das Handelsgeschäft mit HAM-Katalogwerkzeugen zunächst in einem Teilgebiet von Bayern etablieren und ausbauen sowie Kunden mit Bedarf an zeichnungsgebundenen Werkzeugen akquirieren. Kunden, die Katalogwerkzeuge direkt bestellen, werden direkt aus dem Hartmann-Lager bedient. Diejenigen mit Bedarf an zeichnungsgebundenen Werkzeugen sollen überwiegendüber HAM abgewickelt werden.

Aus Sicht von HAM hat diese Lösung mehrere Vorteile. Zum einen werde künftig außerhalb Baden-Württembergs ein Flächenvertrieb aufgebaut mit direktem Einfluss auf das Marktgeschehen. "Es wird aber auch die Marke HAM noch schneller einem breiteren Publikum bekannt gemacht ", sagt Frank Junginger.

Durch den Außendienst von Hartmann haben Kunden den Vorteil eines zentralen Ansprechpartners, der jederzeit kurzfristig verfügbar ist und gleichzeitig die Firma HAM repräsentiert. Stehen spezielle Fragestellungen im Raum, könne HAM gezielt einen entsprechenden Spezialisten einsetzen. "Somit wird der Kunde aus unserer Sicht zukünftig optimal bedient und betreut", fasst Frank Junginger zusammen. kf

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