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Hainbuch stellt neuen Elektro-Spanner vor

Eine Amortisation innerhalb von 1,5 Jahren verspricht Olivier Löbert bei der jüngsten Innovation des schwäbischen Spanntechnikherstellers Hainbuch, einem elektrisch betätigten Hohlspanner für Werkstücke. Denn der Projektmanager rechnet vor, dass durch den Wegfall des Hydraulikaggregats, der aufwendigen steuerungstechnischen Synchronisation sowie der Unterhaltskosten sich die rund 8.500 Euro für den Elektrospanner schnell auszahlen. Da der Spanner keine Hydraulik besitzt, entsteht durch sie auch kein Energieaufwand. Den braucht es nur bei der Spannkraftverstellung - und die ist sogar während der Bearbeitung möglich. Und das sensibel, prozessorientiert und natürlich an Zerspanungs- und Fliehkräfte angepasst.
Ein Planetengewindetrieb, ein Überlagerungsgetriebe und ein Verstellmotor - mit diesem Trio will der Marbacher Spannmitttelhersteller Hainbuch die Werkzeugmaschinen revolutionieren. Die Technik ist dabei ebenso einfach wie genial: Die Spindel übernimmt den Antrieb der Planetengewindemutter direkt über das Überlagerungsgetriebe. Eine "Notaus-Situation" oder ein "reversierender Betrieb" lassen sich damit ohne aufwendige Regelungstechnik realisieren. Das Überlagerungsgetriebe ist für den Spannweg bzw. die Spannkraftverstellung zuständig und der Verstellmotor kommt nur bei einer Spannbewegung zum Einsatz.
Mehr zu der interessanten Hainbuch-Innovation lesen Sie in der kommenden Februar-Ausgabe der SCOPE. hs

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