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Grafikprozessoren: Nvidia-Tesla-GPUs rechnen für Mondmission

Der Grafikprozessoren-(GPU)-Entwickler Nvidia unterstützt die deutsche Wissenschaftlergruppe "Part-Time Scientists" (PTS) mit Tesla-GPUs für die Teilnahme am "Google Lunar X Prize", dessen Ziel eine zu 90 Prozent privat finanzierte Mondmission bis zum Jahr 2015 ist. Das PTS-Team besteht aus 100 deutschen Wissenschaftlern, Ingenieuren und Entwicklern. Um die Mondmission erfolgreich durchzuführen, setzen sie Tesla-GPUs in den Servern und Workstations des Missions-Kontrollzentrums ein, von dem aus der Rover "Asimov" gesteuert wird. Die GPUs beschleunigen rechenintensive Applikationen wie die simulierte Navigation des Rovers, dessen Positionsbestimmung in Echtzeit und die Übermittlung von hochauflösenden Videos und Bildern. "Die Nvidia-GPUs helfen uns maßgeblich dabei, unseren Mond-Rover Asimov sicher auf der Mondoberfläche abzusetzen und die Masse an detaillierten Informationen zu verarbeiten", sagt Robert Böhme, Teamchef der PTS. Nach der Ankunft von Asimov auf dem Erdtrabanten sollen die GPUs auch dazu eingesetzt werden, hochdetaillierte Mondkarten aus den übermittelten stereoskopischen 3D-Bildern zu erstellen. Die PTS erwarten durch den Einsatz der Nvidia-GPUs einen fünf- bis zehnfachen Geschwindigkeitsgewinn bei der Verarbeitung der Videodaten.-mc-

Das Team Part-Time Scientists in Berlin mit seinem Mond-Rover Asimov. Die schnelle Verarbeitung und Analyse des Videomaterials, das Asimov sendet, und die Rückübermittlung von Navigationsdaten sind entscheidend für den Erfolg der Mission. (Bild: Part-Time Scientists/Alex Adler)

Nvidia, München
Tel. 089/62835 000, www.nvidia.de

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