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Gildemeister: Gewinn im ersten Quartal

Auch Gildemeister bekam die gebremste Werkzeugmaschinennachfrage am Jahresbeginn zu spüren: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis waren im ersten Quartal 2009 rückläufig. Der Auftragseingang lag mit 236,8 Mio ¿ deutlich unter dem Rekordniveau des Vorjahresquartals (591,9 Mio ¿). Der Umsatz ging auf 327,7 Mio ¿ zurück (Vorjahr: 392,0 Mio ¿). Diese Entwicklung wirkt sich auf die Ertragslage aus: Das EBITDA erreichte im ersten Quartal 22,7 Mio ¿ (Vorjahr: 33,4 Mio ¿), das EBIT betrug 15,5 Mio ¿ (Vorjahr: 25,9 Mio ¿). Das EBT war mit 10,2 Mio ¿ positiv (Vorjahr: 18,1 Mio ¿). Der Konzern weist zum 31. März 2009 einen Jahresüberschuss von 6,5 Mio ¿ aus (Vorjahr: 11,2 Mio ¿).

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2009 wird das Unternehmen Einbußen hinnehmen müssen, hat aber frühzeitig mit Kostensenkungsmaßnahmen reagiert. Eine Chance in der Krise ist die Kooperation mit dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki.

Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet man mit einem Auftragseingang deutlich unter dem Vorjahr; infolge dessen verläuft die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ebenfalls deutlich rückläufig. Detaillierte Aussagen sind aufgrund der vollständig geänderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Der Umsatz erreichte im ersten Quartal 327,7 Mio ¿ und lag damit 16% unter dem Wert des Vorjahres (392,0 Mio ¿). Die Sparte "Solartechnik" trug mit 21,8 Mio ¿ dazu bei. Die Inlandsumsätze sanken um 21% auf 151,8 Mio ¿, die Auslandsumsätze verringerten sich um 12% auf 175,9 Mio ¿. Die Exportquote betrug 54% (Vorjahr: 51%). Der Auftragseingang lag im ersten Quartal mit 236,8 Mio ¿ (-60%) deutlich unter dem Rekordniveau des Vorjahresquartals (591,9 Mio ¿). Die Sparte "Solartechnik" erzielte einen Auftragseingang von 28,0 Mio ¿ (Vorjahr: 112,8 Mio ¿). Der Auftragseingang brach im Inland und Ausland ein: Die Bestellungen aus dem Inland verringerten sich um 62% auf 90,3 Mio ¿ (Vorjahr: 236,7 Mio ¿). Die Aufträge aus dem Ausland nahmen um 59% auf 146,5 Mio ¿ ab (Vorjahresquartal: 355,2 Mio ¿). Der Auslandsanteil betrug 62% (Vorjahr: 60%). In Folge der internationalen Wirtschaftskrise war derAuftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark rückläufig. Auch die internationalen Frühjahrsmessen verliefen verhalten.

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Am 31. März 2009 betrug der Auftragsbestand im Konzern 636,5 Mio ¿ (-33%). Die Ertragslage des Konzerns entwickelte sich im ersten Quartal wie folgt: Das EBITDA erreichte 22,7 Mio ¿ (Vorjahr: 33,4 Mio ¿), das EBIT betrug 15,5 Mio ¿ (Vorjahr: 25,9 Mio ¿). Das EBT war mit 10,2 Mio ¿ positiv (Vorjahr: 18,1 Mio ¿). Der Konzern weist zum 31. März 2009 einen Jahresüberschuss von 6,5 Mio ¿ aus (Vorjahr: 11,2 Mio ¿).

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise belasten weiterhin die internationalen Kapitalmärkte. Die Gildemeister-Aktie verzeichnete in diesem Umfeld in den ersten zwei Monaten des Jahres eine uneinheitliche Entwicklung. Positiv auf den Aktienkursverlauf im März wirkte sich die Kooperation mit dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki aus. Ausgehend vom Jahresanfangskurs mit 7,49 ¿ (02.01.2009) schloss die Aktie zum Ende des ersten Quartals mit 5,84 ¿ (31.03.2009). Der Rückgang des Kurses von 22% seit Jahresbeginn entsprach dabei dem Trend des MDAX, der 23% einbüßte. Derzeit notiert die Aktie bei 8,08 ¿ (04.05.2009).

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