Widerstandsschweißen

Georg Lichtenberg ist neuer Geschäftsführer bei Dalex

Georg Lichtenberg ist seit Juli 2017 neuer Geschäftsführer der Dalex Schweißmaschinen GmbH & Co. KG aus Wissen. Ziele des gebürtigen Rheinländers aus der Nähe von Königswinter sind Wachstum, Prozessoptimierung und den Bekanntheitsgrad von Dalex als Systemlöser für komplexe Fertigungszellen zu steigern.  

Georg Lichtenberg ist neuer Geschäftsführer bei Dalex

Begonnen hat der Diplomingenieur seinen beruflichen Werdegang mit einer Lehre zum Elektriker bei den Lemmerz-Werken in Königswinter, wo er auch nach einem Studium der Elektrotechnik an der FH Köln über verschiedene Stationen zum technischen Leiter aufstieg. Da das Widerstandsschweißen zentraler Bestandteil der Räderherstellung ist, hat sich Lichtenberg von Anfang an mit dem Prozess beschäftigt. Als das Unternehmen aus Königswinter einen amerikanischen Besitzer bekam, wechselte er zu Südrad nach Baden-Württemberg – ebenfalls Hersteller von Stahlfelgen – und übernahm dort für elf Jahre die Geschäftsführung. Seit Juli ist der 57-jährige Elektroingenieur nun Geschäftsführer der Dalex Schweißmaschinen.

„Jeder, der mit Stahl und Schweißen zu tun hat, kennt Dalex. Und gerade die Richtung, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat – weg von der reinen Standardmaschine hin zum komplexen Anlagenbau –, macht das Unternehmen aus meiner Sicht so attraktiv und auch zukunftsfähig“, so Lichtenberg.

Gerade der Sondermaschinenbau war immer ein großes Anliegen von Georg Lichtenberg. So ist er froh, dass sich der Kreis wieder geschlossen hat. Heute umfasst der Sonderanlagenbau des Unternehmens bereits mehr als 60 Prozent der Gesamtproduktion und er soll weiter ausgebaut werden. „Im gesunden Mix mit der Herstellung unserer Standardmaschinen ist Dalex so für die Zukunft gut aufgestellt. Wir wollen neue Märkte – gerade auch im Ausland – erschließen. Der gute Ruf von Dalex ist da von Vorteil. Wir arbeiten nun daran, den Namen Dalex untrennbar mit dem Sonderanlagenbau zu verbinden und noch mehr als Kompetenzträger der Automation von Widerstandsschweißanlagen bekannt zu machen.“

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Eine weitere wichtige Aufgabe ist für Lichtenberg die Prozessoptimierung. „Im Sonderanlagenbau sind aufgrund der steigenden technischen Komplexität der automatisierten Schweißprozesse die Abläufe oft schwierig zu koordinieren, was Auswirkungen auf die verschiedensten Geschäftsparameter hat, zum Beispiel auf Kosten und Liefertreue. Dalex ist da bereits auf einem guten Weg. Jetzt gilt es im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Potenziale zu erkennen und zu optimieren.“

Die Schweißtechnik ist seit über 100 Jahren das Spezialgebiet des Unternehmens, das heute Experte für alle Prozesse rund um das Widerstandsschweißen ist und neben den bewährten Standardmaschinen vor allem Gesamtlösungen und Fertigungskonzepte für die Automobilindustrie, Haushaltstechnik, Möbelindustrie, Siebtechnik, Elektrotechnik, die Landwirtschaft und Nutzfahrzeugindustrie, Lebensmittelindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie für die Herstellung von Drahtgittern, Fenstern und Türen entwickelt. kp

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