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Gebündelte PLM-Leistungen

Umfassende PLM-Lösungen, die digitale Produktdaten und die dahinter stehenden Prozesse unternehmensweit einheitlich und übersichtlich verwalten, werden von Unternehmen immer stärker nachgefragt. Der Geschäftsbereich IBM PLM bündelt hierzu sein Angebot und möchte zukünftig einen schnelleren und einfacheren Zugriff auf seine rund 3.000 PLM-Experten in den Bereichen Software und Services sowie Forschung und Entwicklung ermöglichen. Im Zentrum dieser Initiative stehen die zehn IBM PLM Centers of Excellence sowie das International Competency Center von Dassault Systèmes. IBM verstärkt zudem sein Engagement bei Verkauf und Support sämtlicher PLM-Lösungen von Dassault Systèmes. Dies beinhaltet auch die neue PLM-Plattform V6, mit der Unternehmen digitale Produktentwicklung und Fertigung weltweit vereinheitlichen können.

Nach Ansicht des IT-Konzerns wird sich PLM immer mehr vom ingenieurfokussierten Ansatz hin zu einer Geschäftsstrategie entwickeln, die sämtliche Bereiche eines Unternehmens integriert. Eine typische PLM-Umgebung beinhaltet zwischen 20 und 40 Anwendungen, die von der Dokumentenerstellung über die Produktsimulation bis hin zu Geschäftsanwendungen wie dem Enterprise Resource Planning (ERP) reicht. Die heutige Produktentwicklung erfordert eine Orchestrierung von Mechanik, Elektronik und Software zu einem mechatronischen System. Diese Orchestrierung erstreckt sich über die gesamte Lieferkette, die Hunderte von Partnern und Zulieferern einbinden kann. Basis ist hierfür eine serviceorientierte Architektur (SOA) oder eine gemeinsame Plattform für den einfachen und schnellen Informationsaustausch. Um PLM-Anwendungen mit anderen Geschäftssystemen über eine SOA zu verknüpfen, bietet sich nach Ansicht von IBM der Websphere Process Server an, der als umfassende Prozessintegrationsplattform verschiedene Services auf ein Fundament stellt. Immer häufiger werden in PLM-Prozessen auch Web-2.0-Tools für Social Networking und Business Intelligence eingesetzt, da Unternehmen verstärkt in frühen Phasen Markt- und Kundenbedürfnisse interaktiv in ihre Prozesse einfließen lassen wollen. Hier setzen Produktdesigner und Modellreihen-Verantwortliche auf Web-Tools wie Blogs und Wikis, um direkt und ungefiltert Kundenpräferenzen zu sammeln. Durch Lotus Sametime Instant Messaging und Web Conferencing als Bestandteil der V6-Plattform sind alle am Produktentstehungsprozess Beteiligten in der Lage, sich jederzeit online im Team auszutauschen und an gemeinsamen Problemstellungen zu arbeiten – lange bevor tatsächlich Ressourcen in der Fertigung eingesetzt werden müssen. Auch das Thema Second Life etabliert sich als experimentelle Designplattform für jene Industrien, bei denen kurze Designzyklen vorherrschen, wie etwa in der Modebranche. -sg-

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IBM PLM, Stuttgart Tel. 0711/785-0, http://www.de.ibm.com

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