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GE Capital Studie: Der deutsche Mittelstand will eine Million neue Stellen schaffen

Weitere Belebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Aussicht: Mehr als die Hälfte der Klein- und Mittelstands-Unternehmen hierzulande blickt zuversichtlich auf die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten, wie die aktuelle und europaweit angelegte Mittelstand-Studie "SME Employment and Optimism Index" von GE Capital zeigt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Beschäftigtenzahl aus: So sollen in den kommenden zwölf Monaten insgesamt rund 972.000 neue Jobs entstehen. Damit ist der deutsche Mittelstand führend in Europa - gefolgt von Frankreich, wo kleine und mittelständische Betriebe rund 630.000 neue Stellen schaffen wollen.

Der erstmals von GE Capital erhobene Index zeigt, dass die allgemeine Konjunkturzuversicht auf breiter Basis zu neuen Beschäftigungsverhältnissen führt. Das Unternehmen bietet in Deutschland Finanzierungslösungen für mittelständische Unternehmen in den Bereichen Factoring, Leasing, Mietkauf, Investitionskredite, Kfz-Leasing und Fuhrparkmanagement sowie Einkaufs- und Lagerfinanzierung.

Mehr als jedes zweite deutsche Unternehmen (55 Prozent) plant für das kommende Geschäftsjahr eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl, nur vier Prozent beabsichtigen Stellenkürzungen. Überdurchschnittlich stark wollen mit 73 Prozent die größeren Unternehmen (50 bis 249 Mitarbeiter) wachsen, aber auch bei mittelgroßen Betrieben (zehn bis 49 Mitarbeiter) ist mit 64 Prozent das Interesse an Neueinstellungen hoch. Nicht ganz so optimistisch blicken dagegen die Kleinbetriebe in die Zukunft. Das schlägt sich in der Personalpolitik nieder: Nur jeder Dritte beabsichtigt eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl, allerdings wollen nahezu zwei Drittel ihre Beschäftigtenzahl auf dem gegenwärtigen Niveau halten.

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Neue Stellen vor allem in Süddeutschland

Besonders die süddeutschen Unternehmen suchen Personal (58 Prozent), die mittel- und norddeutsche Betriebe (56 bzw. 51 Prozent) stehen in dieser Hinsicht jedoch kaum zurück. Meistens peilen die Firmen einen dosierten Personalzuwachs von bis zu 25 Prozent an. "Das zeigt, dass die Mittelständler eine besonnene Personalpolitik mit ruhiger Hand betreiben. Arbeitskraft ist zwar ein wesentlicher Faktor, um die Dynamik des Konjunkturaufschwungs voll nutzen zu können. Trotzdem wird bei allem Optimismus in die weitere wirtschaftliche Entwicklung maßvoll eingestellt. Darin spiegeln sich auch die Erfahrungen der zurückliegenden Wirtschaftskrise", betont Joachim Secker, CEO GE Capital Deutschland.

"Der Wirtschaftsoptimismus im Mittelstand ist überall groß, trotzdem gibt es bemerkenswerte Unterschiede in den Branchen. Fest steht: Die positiven Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind wiederum günstig für das mittelfristige Wirtschaftswachstum. Es gibt also allen Grund zum Optimismus", ergänzt Joachim Secker.

Im Rahmen der Mittelstand-Studie wurden über 1.000 Unternehmen aus Großbritannien, Italien, Frankreich und Deutschland befragt. Die deutschen Firmen blicken im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn optimistischer in die Zukunft. Insgesamt erwarten aber auch die Betriebe aus Frankreich, Italien und Großbritannien, dass sich die konjunkturelle Erholung positiv auf die Beschäftigungssituation auswirken wird. lg

 

 

 

 

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