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Friedrich Graepel AG: US-Auszeichnung erhalten

Der Automotive-Zulieferer Graepel ist vom US-Bundesstaat Nebraska als vorbildlicher Investor ausgezeichnet worden. Den Award der Außenhandelskammer nahm Graepel-Vorstand Klaus Mecking in Löningen entgegen. Vertreter der Kammer reisten dafür eigens aus Omaha in Nebraska an. Der Ort ist das wirtschaftliche Zentrum des Bundesstaates und seit Mitte 2006 Standort der ersten Graepel-Niederlassung in der Neuen Welt. Das Geschäft des Blechspezialisten entwickelt sich gut: Die Nähe zu den großen Herstellern von Nutzfahrzeugen, Land- und Baumaschinen macht sich bereits im Umsatz bemerkbar. Graepel verfolgt die Strategie der "sanften Expansion". Dabei fungiert Omaha als Brückenkopf in den nordamerikanischen Markt. Vermarktet werden die in den deutschen Werken in Löningen und Seehausen/Altmarkt hergestellten Blechprodukte wie Lüftungsgitter, Einstiege oder Trittplatten. Neben Endmontage sind auch Vertrieb und Service dort angesiedelt. Um Kunden Mehrwert zu bieten, hat Graepel mit weiteren Zulieferern ein Netzwerk aufgebaut. Das Unternehmen ist damit in der Lage, selbst komplexe Baugruppen in kürzester Zeit an die Montagebänder liefern zu können. Auch für die Projektierungsphase neuer Aufträge ist dies von Vorteil. Ein solches Engagement ist in Nebraska willkommen, da auch amerikanische Firmen von der Wertschöpfungskette profitieren.

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