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Friedhelm Loh: erhält höchste Auszeichnung für unternehmerischen Erfolg

Die hochrangige Auszeichnung wird etwa alle zwei bis drei Jahre durch das Deutsche Institut für Erfindungswesen e.V. (D.I.E.) verliehen. Der Preis, der im Andenken an Rudolf Diesel, dem Erfinder des Dieselmotors, vergeben wird, würdigt neben der Erfindungsleistung auch den auf der Erfindung beruhenden unternehmerischen Erfolg.

Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichte die Dieselmedaille 2010 an Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group.

Bereits im Mai diesen Jahres gab die D.I.E. in einer Pressemeldung die Nominierung von Friedhelm Loh bekannt. Die persönliche Verleihung der Dieselmedaille erfolgte am 30. November im Ehrensaal des Deutschen Museums in München. Die Laudatio für die erfolgreichste Innovationsleistung hielt Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Friedhelm Loh ist selbst Erfinder von mehreren Innovationen, die zum Patent angemeldet wurden. In einer Stellungnahme zur Verleihung der Dieselmedaille an den Preisträger erklärt Prof. Dr. Alexander Wurzer, Vorsitzender des Kuratoriums: "Das Kuratorium hat sich für die Verleihung der Dieselmedaille an Friedhelm Loh entschieden aufgrund der beeindruckenden unternehmerischen Technologie-Erfolgsgeschichte von Rittal."

"Friedhelm Loh führt ein breit aufgestelltes Unternehmen mit vielen schlagkräftigen Einheiten. Damit kann er flexibler auf Marktveränderungen reagieren als Wettbewerber", erklärt Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, der die Laudatio hielt. Die Friedhelm Loh Group belegt laut Manager Magazin Platz 80 der 1.000 wichtigsten Weltmarktführer aus Deutschland. "Vorausdenken und Reaktionsschnelligkeit sind Qualitäten, die heute und in Zukunft den Unterschied ausmachen. Und kreative und hochmotivierte Mitarbeiter sind die Voraussetzung für Innovationsfähigkeit. Denn auf ihre Ideen und ihr Können kommt es an, damit die Friedhelm Loh Group auch zukünftig die besseren Produkte, die intelligenteren Prozesse und die zufriedeneren Kunden hat", so Prof. Hans-Jörg Bullinger.

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1974 übernahm Friedhelm Loh von seinem Vater Rudolf Loh die Geschäftsführung der Familienunternehmen Rittal und Ritto mit damals ca. 200 Mitarbeitern. Heute führt er die daraus entstandene Friedhelm Loh Group mit mehr als 11.000 Mitarbeitern weltweit - davon sind 10.000 Mitarbeiter bei Rittal beschäftigt. Das Technologieunternehmen Rittal ist ein weltweit führender Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, Stromverteilungssysteme, System-Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Services.

Zu den klassischen Schaltschränken für den Maschinen- und Anlagenbau ist längst ein zweiter wichtiger Markt hinzugekommen: Racklösungen für Server- und andere IT-Systeme. So ist Rittal exklusiver Lieferant für die IT-Konzerne Hewlett Packard und Dell. Das Unternehmen verfügt über Produktionswerke in den USA, China, Indien und Europa und fertigt bis zu 4.500 Schaltschrank- und IT-Racksysteme pro Tag.

Konsequent weiterentwickelt wurden vor allem die Kühltechnologien für die Schaltschrank- und Racksysteme, da für die darin eingebaute, hochempfindliche Elektronik im rauen Industrieumfeld sowie in stark erwärmten Rechenzentren optimale Betriebstemperaturen herrschen müssen. Mit einer innovativen Nanobeschichtung von Wärmetauscherlamellen bei Kühlgeräten fanden die Entwickler bei Rittal eine effiziente Möglichkeit, leistungsmindernde Staubablagerungen dauerhaft zu vermeiden. Rittal gilt auch deshalb als weltweiter Marktführer bei der Kühltechnologie für Schaltschränke und hat darüber hinaus eine weitere Vielzahl an Standards und Normen in der Branche gesetzt.

Die lange Liste prominenter Preisträger der Dieselmedaille unterstreicht die hohe Bedeutung der Auszeichnung. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Hans Viessmann, Walter Sennheiser, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, und Prof. Hasso Plattner und der Aufsichtsratsvorsitzende von Trumpf, Prof. Berthold Leibinger. lg

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