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Firmen sehen RFID-Einsatz kritisch

Ein erstaunliches Ergebnis: Radio Frequency Identification (RFID) ist in deutschen Großunternehmen ein heißes Thema. Als hoch oder sehr hoch beurteilen 27 % die Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie, 19 % haben eine ambivalente Haltung, und als eher unbedeutend oder völlig unbedeutend werden die RFID-Tags von 41 % der Unternehmen gesehen. Die positivste Einstellung zum Thema RFID gibt es in Unternehmen aus den Branchen Industrie, Handel und Logistik.
Allgemein werden als Vorteile genannt: Optimierung der Lagerhaltung (19 %), Auffinden und Tracking von Waren (14 %), Schnelligkeit von Identifizierung, Erfassung und Abfertigung (10 %) sowie allgemein Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung (8 %). 60 Prozent der befragten Unternehmen sehen aber auch Risiken des RFID-Einsatzes und nennen Bedenken wegen des Datenschutzes (29 %). 13 Prozent bereiten die mangelnde IT-Sicherheit von RFID und Fälschungs- und Missbrauchsmöglichkeiten Kopfschmerzen, während 10 Prozent technische Probleme wie noch nicht ausgereifte Systeme, fehlerhafte Chips, eine geringe operative Reichweite und eine mangelnde Verfügbarkeit beklagen. Es sind ebenfalls 10 Prozent der Unternehmen, die die Kosten als Nachteil benennen und hohe Investitionen, teure RFID-Chips und eine allgemein schlechte Aufwand-Nutzen-Relation anführen.
sg

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