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FAG Stiftung: Innovation Award 2008

Die FAG Stiftung hat den Innovation Award 2008 verliehen. Ausgezeichnet wurden herausragende Nachwuchs-Ingenieure, die mit ihren Dissertationen und Diplomarbeiten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wälzlagertechnik geleistet haben. Im Rahmen der schulischen Förderung gingen Preise an beispielhafte Projekte, die das Verständnis und die Begeisterung für Wissenschaft und Technik bei Schülerinnen und Schülern zum Ziel haben. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 23.500 Euro ausgeschüttet. Seit ihrer Gründung 1983 fördert die FAG Stiftung Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und unterstützt daneben auch schulische Leistungen.

Maria-Elisabeth Schaeffler, die Vorsitzende des Stiftungsrates, betonte, dass die Verleihung des Innovation Award 2008 gerade in der derzeit angespannten konjunk-turellen Situation ein positives Zeichen der Kontinuität setze. Sie hob hervor, dass sich die herausragende Innovationskraft der Schaeffler Gruppe insbesondere im bestehenden Verbund von Industrie und Automotive entfalten könne. Die Verbindung mit Continental biete darüber hinaus die Möglichkeit, mechanische und elektronische Kompetenzen ideal zusammenzuführen. Dies sei eine langfristig angelegte Allianz, deren strategischer Ansatz und industrielle Logik nicht in Frage stehe.

In seiner Festansprache stellte Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe Industrie, die Bedeutung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Deutschland heraus.

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In der Wissenschaftsförderung wurden in diesem Jahr Preise in einer Gesamtsumme von 16.000 Euro ausgeschüttet. Den ersten Preis im Segment Product Innovation erhielt Thomas Wolf für seine Dissertation zum Thema "Schmierstoffabhängiges Verschleißverhalten als Basis für ein Lebensdauermodell von axial belasteten Wälzlagern bei Grenzreibung", die unter Prof. Gold an der RWTH Aachen erarbeitet wurde. Der zweite Preis ging hier an Felix Butz (RWTH Aachen), der dritte Preis an Stefan-Georg Backhaus (TU Clausthal). Ein Anerkennungspreis wurde Christin Brückner von der FH Würzburg-Schweinfurt verliehen. Im Segment Advanced Manufacturing wurde die Dissertation "Beitrag zur thermischen Prozessmodellierung des Schleifens" von Bastian Maier (RWTH Aachen) mit einem ersten Preis prämiert.

Darüber hinaus wurden insgesamt vier Gymnasien aus Unter- und Mittelfranken mit Projekt-Schulpreisen im Gesamtwert von 7.500 Euro ausgezeichnet. Der Hauptpreis mit 3.000 Euro ging an das Celtis-Gymnasium in Schweinfurt für das Projekt "Die Kinematik in Bewegung bringen".

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