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Fachpack 2012: Mehr Aussteller und Besucher

Rund 37.000 zufriedene Fachbesucher (2010: 35.360) zählte die Nürnberger Fachpack 2012 an drei kompakten Messetagen vom 25. bis 27. September. Damit wurde es zuweilen recht kuschelig in den erstmals elf Messehallen. Hier präsentierten 1.466 Unternehmen (2010: 1.350) ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik.

Mehr Besucher bei mehr Austellern - was will die Veranstaltungsleiterin mehr? Heike Slotta: "Natürlich freuen wir uns über den Zuwachs! Aber worum es eigentlich geht: Die Fachpack hat ihre Stärke - die beliebte Mischung aus Kompetenz, Praxisnähe und konstruktiver Arbeitsatmosphäre - weiter ausgebaut. Unsere Fachbesucher schätzen es sehr, wenn sich Aussteller Zeit nehmen, um direkt auf der Messe ein Problem zu diskutieren oder gar erste Lösungsansätze zu erarbeiten."

Jeder fünfte Messegast (2010: 19 %) reiste aus dem Ausland an, vorwiegend aus den Nachbarländern Österreich, Tschechische Republik, Schweiz, Niederlande, Italien, Polen und Frankreich. Der typische Fachpack-Besucher arbeitet in den Branchen Druck/Papier/Pappe, Nahrung/Genuss, Metallverarbeitung, Kunststoff, Pharma/Kosmetik, verpackungs- bzw. logistiknahe Dienstleistungen, Automobilbau und-zulieferung, Elektrogeräte/Komponenten sowie Chemie. Rund 95 % der Besucher sind mit dem Angebot zufrieden, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts.

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Hervorragend angenommen wurde nach eigenen Angaben das Forum Packbox. Im stylishen Ambiente informierten sich gut 2.000 interessierte Zuhörer bei einer Tasse Kaffee zu den unterschiedlichsten Themen aus dem gesamten Angebotsspektrum der Messe.

Zahlen und Fakten zur Fachpack

Dank guter Binnenkonjunktur und wachsendem Bedarf an innovativen Verpackungslösungen produzierten deutsche Hersteller 2011 fast 20 Mio. t Packmittel (+4 %) im Wert von über 32 Mio. Euro (+8 %). Für das Jahr 2012 ist der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) verhalten optimistisch. Sorgen bereiten die Rohstoffpreise und die mit der Energiewende einhergehenden Kostensteigerungen.

Der deutsche Verpackungsmaschinenbau ist weniger von Konjunkturzyklen belastet als der Maschinenbau insgesamt. Beim Auftragseingang verzeichneten die Verpackungsmaschinen im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum ein reales Plus von fast 8 %, während der Maschinenbau insgesamt 7 % Minus auswies. Der Zuwachs bei Verpackungsmaschinen addiert sich aus 6 % Auftragsplus aus dem Inland plus 9 % aus dem Ausland. Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen (VDMA) rechnet 2012 für den Bereich Verpackungsmaschinenbau mit 14 % Umsatzwachstum. kf

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