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ERP-Zufriedenheit 2010/2011: Die kleinen ERP-Anbieter schlagen erneut die großen

Auch in der 5. Ausgabe der ERP-Zufriedenheitsstudie Deutschland erhielten Anwender von ERP/ Business Software wieder die Möglichkeit, ihrer eingesetzten Software und dem Service ihres Software-Lieferanten ein Zeugnis auszustellen. Mehr als 2.000 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit und zeichneten ein konkretes Bild von der ERP-Realität in deutschen Unternehmen. Gewinner und Verlierer Die Anbieter der Lösungen mit weit überdurchschnittlichen Zufriedenheitswerten pflegen meist eine offene und vor allem sehr intensive Kommunikation mit ihren Kunden. Ein weiterer Vorteil dieser Anbieter ist, dass Systementwicklung, Systemintegration - also Einführungsdienstleistungen - und zum Teil auch die Betreuung in der Betriebsphase meist buchstäblich "aus einer Hand" kommen. Und im Idealfall passt die Lösung wie ein Maßanzug zu den Geschäftsprozessen des Anwenders. Diese Kombination findet man vor allem bei Branchenlösungen, die sich klar auf bestimmte Zielgruppen konzentrieren wie z.B. work for all!, MAJESTY, X-Trade oder WinWeb-Food. Aber auch etwas breiter positionierte mittel-ständische ERP-Anbieter schaffen es, ihre Kunden mit einer gelungen Kombination aus gutem Service und passender Software zu überzeugen. Hier finden sich Lösungen wie FEPA, MegaPlus, FibuNet oder GODYO P/4. Auch oxaion kann nach erheblichen Verbesserungen zu dieser Gruppe aufschließen. In der Kategorie der Lösungen für die "Großen" schneidet im Jahr 2010 erneut SAP (R/3 bzw. SAP ERP) überdurchschnittlich gut ab. Lawson M3 (ehem. Movex) verbessert sich in dieser Kategorie ins Mittelfeld, wo sich auch Infor ERP LN findet. Schwächer schneiden aktuell vor allem Lösungen ab, um deren Zukunftsperspektive es zuletzt Diskussionen gab oder deren Projekt- und Betriebssupport aufgrund von Kapazitätsengpässen spürbar gelitten hat. lg

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