Fabrik der Zukunft

Ericsson, TIM und Comau: 5G für die Fabrik der Zukunft

Ericsson, TIM und Comau zeigen beim Mobile World Congress (MWC) 2018 in Barcelona ihre Cloud Robotics-Lösung als ein erstes Implementierungsergebnis des im vergangenen Jahr unterzeichneten Kooperationsvertrags „5G for Italy“, um das Potenzial von 5G anhand einer Reihe von Anwendungsfällen zu erforschen, die mit den 5G-Technologien bei der Entwicklung innovativer Dienstleistungen und Lösungen im Bereich Industrie 4.0 und Smart Manufacturing möglich geworden sind.

Die Unternehmen präsentieren beim MWC 2018 die Vorteile einer 5G-gestützten industriellen Virtualisierung in Form eines wegweisenden Konzeptnachweises – dem ersten konkreten Ergebnis einjähriger Zusammenarbeit –, das in Italien umgesetzt und nun nach Barcelona mitgebracht wurde. Es zeigt die Fabrik der Zukunft, die durch die Digitalisierung der Fertigungsprozesse und -anlagen realisiert und durch 5G-Netzwerke mit all ihren Bausteinen ermöglicht wird.

Basierend auf Stellung, die TIM und Ericsson bei 5G-Technologien einnehmen, und Comaus führender Position bei automatisierten Fertigungslösungen soll die Zusammenarbeit der Unternehmen die Vorteile fortschrittlicher Lösungen für die industrielle Automatisierung zeigen.

Industrie 4.0 wird einer der wichtigen 5G-Anwendungsfälle im Hinblick auf das Geschäftspotenzial sein, weil dort 5G-Technologien, Robotik, Machine Learning, IoT-Plattformen, Cloud- und Big Data-Lösungen wirksam eingesetzt werden, um eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz im Bereich intelligente Fertigung, Instandhaltung und Qualitätskontrolle zu erlangen.

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Die garantierte Echtzeitkommunikation zwischen Menschen, Robotern, Werkslogistik und Produkten ist eine elementare Grundvoraussetzung für das Konzept der Industrie 4.0.

Gute Produkte zu fertigen, ist wichtig für den Erfolg eines Herstellers, aber nicht genug, um Geschäfte profitabel und nachhaltig zu betreiben. Der entscheidende Faktor ist, die Effizienz eines Fertigungssystems durch Automatisierung zu verbessern.

Die Fabrik der Zukunft könnte aus flexiblen Fertigungsinseln bestehen, die ohne die Starrheit von Förderbändern und mit standardisierten, robotisierten Arbeitsstationen verschiedene Arten von Bausteinen realisieren können.

Die ersten Resultate der Zusammenarbeit zwischen Ericsson, TIM, Comau und der Sant'Anna School of Advanced Studies im Rahmen des „5G for Italy“-Programms zeigen, dass 5G – sowohl dank standardisierter Netzwerkfähigkeiten, integrierter Sicherheit, garantiertem Servicelevel als auch Distributed Cloud- und Network Slicing-Konzepten – ein perfektes Instrument für fortgeschrittene Industrien ist, die die digitale Transformation nutzen wollen.

„Als ein führendes Unternehmen in der 5G-Infrastruktur – einschließlich Cloud-Technologien, Big Data-Analyse und IT-Fähigkeiten – ist Ericsson gut aufgestellt, um eine entscheidende Rolle bei dieser Transformation zu übernehmen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industriezweigen maßgeschneiderte Lösungen für diese zu entwickeln. Unsere fruchtbare Zusammenarbeit mit TIM, Comau und der Sant'Anna School of Advanced Studies in Pisa ist der erste Schritt.” so Federico Rigoni, Country Manager bei Ericsson Italy.

„Heutzutage machen alle Branchen einen tiefgehenden, ICT-basierten Wandel durch. Unsere Strategie zielt darauf ab, Industrie 4.0 in Italien zu einer Realität zu machen und die Zusammenarbeit mit Ericsson und Comau ist ein wichtiger Meilenstein, um aufzuzeigen, wie digitale und industrielle Anlagen das Potenzial von 5G nutzen können. Zudem hat die Initiative „5G for Italy“ schon in ihrem ersten Jahr erfolgreich eine solide Firmennetzwerkumgebung geschaffen, die für alle Partner in den verschiedenen Branchen von Vorteil sein und TIM bei dessen Engagement unterstützen wird, Italien zu einer der führenden Nationen bei der digitalen Transformation hin zu einer Gigabit-Gesellschaft zu machen.“ betont Mario Di Mauro, Chief Strategy Officer bei TIM die Bedeutung der Ergebnisse.

Mauro Fenzi, CEO bei Comau, hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Die digitalisierten Betriebsabläufe haben die Transformation der Fertigungsindustrie von einer Massenproduktion hin zur kundenspezifischen Maßfertigung beschleunigt. Die 5G-Technologie macht es möglich, den Fertigungsprozess zu optimieren, Qualitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, um Defekte zu vermeiden und kontinuierlich Verbesserungen vorzunehmen, und gleichzeitig eine vorbeugende und vorausschauende Instandhaltung durchzuführen. In diesem Zusammenhang spielt die Kombination aus drahtlosen Sensoren und Hochleistungskommunikationsnetzen wie 4G und 5G eine entscheidende Rolle, indem sie die Datenerfassung auf Produktionsebene (Fertigungslinien) und die Datenübertragung zu Cloud-Systemen für eine kontinuierliche Überwachung und Steuerung ermöglicht. Diese Zusammenarbeit bietet uns die Möglichkeit, die technologischen Infrastrukturen für die Kommunikationsnetzwerke der „Fabrik 4.0“ zu entwickeln." kp

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