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EMO Hannover 2011 puscht Geschäfte in der internationalen Werkzeugmaschinenindustrie

Zum Abschluss der EMO Hannover 2011, der Weltleitmesse der Werkzeugmaschinenindustrie, zogen Veranstalter, Aussteller und Besucher übereinstimmend ein äußerst positives Fazit. "Die EMO war eine rundherum gelungene Veranstaltung. Besucher und Aussteller sind sich einig: Die Messe hat mit ihrem perfekten Verlauf ihre Position als Weltleitmesse der Metallbearbeitung weiter ausgebaut", sagte Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover, zum Ende der Messe. "Die Werkzeugmaschinenindustrie läuft weiter auf vollen Touren. Insgesamt wurden allein während der sechstägigen Veranstaltung wieder Aufträge mit einem Volumen von mindestens 4,5 Mrd. Euro erteilt", fügte Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des EMO-Veranstalters VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) hinzu. "Damit stehen die EMO-Aussteller nach den hohen Auftragszuwächsen der vergangenen Monate noch robuster im Markt", so Schäfer weiter.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V., Frankfurt am Main

Sechs Tage hatten 2 037 Aussteller aus 41 Ländern in Hannover unter dem Motto "Werkzeugmaschinen und mehr" ihre neuesten Maschinen, Lösungen und Dienstleistungen rund um die Metallbearbeitung präsentiert. "Die EMO hat sich damit erneut als einzigartiges internationales Schaufenster für Innovationen erwiesen. Die Innovationskraft der Branche als Basis für nachhaltiges Wachstum ist beeindruckend", sagte Elsinghorst.

Diese Innovationskraft zeigte sich nicht nur in den technischen Leistungsdaten der Maschinen, sondern überall auf der Messe auch im funktionalen, ansprechenden Design, das zu einer leistungsfähigen modernen Maschine heute einfach dazugehört.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vor allem Innovationen und Lösungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Produktion. "Die EMO hat gezeigt, wie intensiv die Hersteller insbesondere auf Energieeffizienz in ihren Anlagen setzen. Der sparsame Einsatz von Energie und Rohstoffen wird im Wettbewerb immer mehr zum entscheidenden Kriterium für den Erfolg im Weltmarkt", ist sich Elsinghorst sicher.

Die Aussteller lobten vor allem die hohe Internationalität der Besucher. Knapp 40 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. "Mit ihrem hohen Anteil internationaler Besucher ist die EMO in der Branche einmalig. Das ist ihr wesentlicher Erfolgsfaktor", resümierte Schäfer. Die EMO spiegele die voranschreitende Globalisierung wider. Bei den ausländischen Fachbesuchern verschoben sich die Anteile von den europäischen hin zu den asiatischen und südamerikanischen Besuchern um gut 6,5 Prozentpunkte. Damit erreichte die EMO auch bei der Aufenthaltsdauer Spitzenwerte. "Jeder vierte Besucher blieb mehr als drei Tage auf der EMO", berichtete Schäfer.

Die positive Stimmung in der Branche zeigte sich in den Messehallen. Mehr als die Hälfte der Besucher hatte Entscheidungskompetenz bei Beschaffung und Einkauf. Entsprechend kamen 55 Prozent der Fachbesucher mit konkreten Investitionsabsichten auf die EMO. Bei den ausländischen Gästen waren es sogar 75 Prozent. Rund die Hälfte der Besucher wollte in die Erweiterung ihrer Kapazitäten, 20 Prozent erstmals in Werkzeugmaschinen investieren. "Für die Aussteller geht die Arbeit nach der EMO ohne Pause weiter. Bei einer ohnehin schon hohen Auslastung der Kapazitäten kommen die vielen Aufträge, die auf der EMO geschrieben wurden, noch hinzu", kommentierte Schäfer.

Die EMO Hannover 2013 findet vom 16. bis 21. September statt. lg

 

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