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EMO Hannover 2007 gibt zusätzliche Impulse

Eine paar Tage vor Eröffnung der EMO Hannover 2007, der Weltleitmesse für die Metallbearbeitung, präsentiert sich der deutsche Werkzeugmaschinenbau in bester Verfassung. Anlässlich der Auftaktpressekonferenz zur Messe berichtet Helmut v. Monschaw, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken): "Wir haben unsere Produktionsprognose gerade auf 15 Prozent angehoben." Mit einem Produktionsvolumen von dann 12,4 Mrd. Euro bricht der deutsche Werkzeugmaschinenbau abermals alle Rekorde. Im ersten Halbjahr 2007 setzten die deutschen Ausfuhren ihren steilen Aufwärtskurs mit 16 Prozent Zuwachs fort. In 13 der 15 wichtigsten Märkte stiegen die Lieferungen zweistellig. Das Geschäft mit dem wichtigsten Markt China hat im ersten Halbjahr mit einem Zuwachs von 30 Prozent abermals geboomt. Der Rückgang deutscher Lieferungen in den zweitgrößten Markt USA um 15 Prozent ist hingegen überzeichnet. "Deutsche Hersteller haben ihre Produktion in den USA angesichts des schwachen Dollarkurses kräftig ausgeweitet. Außerdem gehen viele Lieferungen an US-amerikanische Kunden nunmehr in das NAFTA-Land Mexiko, wohin sie ihre Fertigung verlagert haben", erläutert v. Monschaw. Shootingstar unter den wichtigsten Märkten war Russland. Innerhalb von nur sieben Jahren habe sich das Land von Platz 23 unter die Top 5 vorgearbeitet. Die Nachfrage aller wichtigen Inlandskunden bleibt ebenfalls robust. Hoher Ersatzbedarf, gute Kapazitätsauslastung, höhere Erträge bei den Abnehmern sowie die noch günstigen Abschreibungsbedingungen im laufenden Jahr stimulieren die Investitionstätigkeit in der Industrie. Auch das weltwirtschaftliche Umfeld ist günstig wie selten. 2006 befand sich die Weltwerkzeugmaschinenproduktion mit einem Zuwachs von 10 Prozent auf 47,3 Mrd. Euro bereits im dritten Aufschwungjahr. Alles deutet darauf hin, dass sich dies fortsetzt. Erwartet wird im laufenden Jahr ein Produktionswachstum von abermals 10 Prozent.

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