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PLM-Lösung„Schon fast eine Einheit“

SCOPE: „The future is bright“ ist ein äußerst optimistisches Motto angesichts der derzeitigen weltwirtschaftlichen Situation. Inwiefern macht sich die widrige Konjunktur bei Dassault Système bemerkbar?

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Märkte + Unternehmen: „Schon fast eine Einheit“

Daloz: Naja, wir merken sie schon, aber nicht in dem Maß wie andere Unternehmen. Sehen Sie, der PLM Sektor ist ein wenig außen vor. In schlechten Zeiten investieren Unternehmen gerne in Bereiche, die ihnen Geld einsparen. Nehmen wir als Beispiel Renault. Der Automobilhersteller investiert in diesem Jahr in das gesamte V6-Portfolio, um die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und mit den Zulieferern zu verbessern. Unsere Lösung steigert die Transparenz ihrer Abläufe und ermöglicht es, anhand virtueller Szenarien Schwachstellen aufzudecken – angefangen bei der Konzeption und dem Design bis letztendlich hin zur Produktion. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

SCOPE: Aber dass die Krise gar nicht zu spüren ist, können Sie nicht sagen?

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Daloz: Nein, natürlich spüren auch wir das schwierige wirtschaftliche Umfeld. Aber Dassault Systèmes hat rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen ergriffen, so dass niemand entlassen werden muss.

SCOPE: Sie nennen als Beispiel Renault, der als Global Player gerade in ihr V6-Portfolio investiert. Was empfehlen Sie denn den kleineren und mittleren Unternehmen, die gerne in eine PLM-Lösung investieren möchten?

Daloz: Gerade dieser Markt erwartet Lösungen, die sich schnell auszahlen und die schnell und unkompliziert implementiert werden können. Für kleinere und mittlere Unternehmen bieten wir mit PLM Express speziell für dieses Marktsegment konfigurierte Lösungspakete an. PLM Express besteht aus einer Kombination unserer Produkte Catia, Enovia, Simulia und Delmia und bietet Nutzern alles – angefangen von der gleichzeitigen Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens über das online unterstütze Design bis hin zur vernetzten Zusammenarbeit weltweit und in Real-time.

SCOPE: Dassault Systèmes und IBM haben einen Vertrag geschlossen, der besagt, dass die IBM PLM Sales Operation in ihr Unternehmen integriert werden soll. Wie kam es dazu?

Daloz: IBM und Dassault Systèmes arbeiten schon sehr lange, seit 1981, zusammen. Für unsere Kunden waren wir schon fast eine Einheit. Eigentlich waren es unsere Kunden, die den Anstoß gaben. Es fing vor zwei Jahren an, als Boeing eine Universallösung von IBM und uns verlangte, in der unsere Kompetenzen gebündelt werden. Dazu kommt noch, dass IBM sich wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren möchte. Der Übergang soll im ersten Halbjahr 2010 über die Bühne gehen. Bis dahin werden die Aufträge noch getrennt ausgeführt. Danach können unsere Kunden von den einfacheren und schnelleren Wegen profitieren.

SCOPE: Wie viele Kunden sind genau betroffen?

Daloz: IBM PLM hat mehr als 1.000 große Kunden aus dem Bereich Herstellung und Services. Die wichtigsten Industrien sind dabei Automotive, Aerospace, Industrieprodukte, High-Tech, Energie und Schiffbau.

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