Messe Discuss & Discover

„Strategische Orientierung erleichtern“

Nach vierzig Jahren verabschiedete sich letzten Herbst die Systems, weil der ITK-Markt sich längst nicht mehr, wie in den Anfängen der Branche, an neuen Produkten und Features begeisterte. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, sprach mit SCOPE-Chefredakteur Hajo Stotz, warum heute und in Zukunft eher optimale Strategien gefragt sind.

SCOPE: Die Discuss & Discover werde mit der Systems nichts mehr zu tun haben, sagten Sie auf der Pressekonferenz letztes Jahr, und sie werde auch keine Messe mehr sein. Was ist die Discuss & Discover?

Dittrich: Die Abkehr der Branche vom klassischen Messe-Konzept lässt sich nicht nur hier in München beobachten. Auch andere internationale IT-Messen tun sich schwer oder sind von der Messe-Agenda verschwunden. Jüngstes Beispiel ist die ITnT in Wien, der Anfang des Jahres bereits die Absage der Orbit vorausging. Beide Messeveranstalter richten sich nun mit ihren Nachfolgekonzepten am Ansatz der Discuss & Discover aus. Sie setzt auf die Integration von Messe, Conference, einem Public Forum und Firmenveranstaltungen im Rahmen einer Veranstaltung, um Anbieter und Anwender zusammenzubringen. Auf der Agenda stehen dabei die zentralen und zukunftsweisenden Themen der Branche.
Wer sich also hochkarätig, fokussiert und zukunftsorientiert über die zentralen ITK-Trends informieren will, für den ist München im Oktober die erste Wahl: Microsoft, Dell und Integralis und viele mehr stellen im Messebereich ihre neuesten Produkte vor. Internationale Vordenker wie Don Tapscott (Autor „Wikinomics“), Soumitra Dutta (Berater World Economic Forum) und Jesse James Garret (Guru für user-centered business) zählen zu den mehr als 100 Top-Referenten der Conference, in der Unternehmen wie Amazon, Deutsche Telekom, Google, Kaspersky, Nokia oder Vodafone die nächste Generation der IT beleuchten. Zahlreiche Corporate Events laden ein zu Diskussionen und Workshops. Das frei zugängliche Public Forum wiederum setzt auf Dialog: hier reflektieren Hersteller, Anwender und Branchenexperten aktuelle Trends und die IT von morgen. Und über allem stehen die Top-Themen der ITK-Branche: Mobilty & Collaboration, Infrastructure & Security sowie IT as a Service.

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SCOPE: Der Mittelstand war die Zielgruppe der Systems – wen wollen Sie mit der Discuss & Discover erreichen?

Dittrich: Die Discuss & Discover adressiert Technologie- und Geschäftsentscheider aus mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen sowie Entwickler aus Industrie, Forschung und Entwicklung. Auch Experten aus Politik und Gesellschaft wollen wir ansprechen. Zur Erstveranstaltung erwarten wir rund zwei Drittel der Besucher aus dem Bereich der Anwenderbranchen und ein Drittel aus der Industrie.

SCOPE: Schmerzt es Sie, nun viele Themen und Aussteller der Systems auf der IT & Business in Stuttgart wiederzufinden?

Dittrich: Nein. Denn sie können weder die Themen noch die Konzeption der beiden Messen vergleichen. Stuttgart bietet das, was man von der klassischen Messe kennt. Aber genau darin sehen wir keine Zukunft und haben daher ein völlig neues Veranstaltungskonzept für die Branche entwickelt. Dass unsere Messe eine Veranstaltungsform ist, bei der manche Firmen im ersten Jahr noch nicht mitgehen wollen, war uns von Anfang an klar. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen Firmen lieber auf das, was sie kennen. Im Übrigen freuen wir uns, dass sich viele frühere Aussteller das neue Event anschauen wollen. Denn das ist unsere Chance, 2010 deutlich zu wachsen.

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Information ConferenceHier geht es zum download...
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MesseüberblickHier geht es zum download...
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Programm Public ForumHier geht es zum download...

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