ERP-Software

„ERP muss beherrschbar und überschaubar sein“

Mit seiner ERP-Software P2plus, die vollständig auf der Systemarchitektur von Microsoft-Net (sprich „Dot-Net“) und modernen Web-Technologien basiert, war das Karlsruher Systemhaus AP seiner Zeit technologisch voraus. Das Leistungsspektrum der Software umfasst nicht nur herkömmliche ERP-Funktionalitäten, sondern integriert durchgängig auch Customer Relationship Management, E-Business und Wissensorganisation in einer einheitlichen Systemstruktur und Benutzeroberfläche. SCOPE-Redakteur Stefan Graf sprach auf der Cebit mit Vorstand Arndt Laudien über neue Techniken und Begrifflichkeiten.

SCOPE: Der Funktionsumfang von ERP-Systemen nimmt seit Jahren stetig zu. Aktuell sind Begriffe wie „Rollenbasierte Portale“ oder „Business Intelligence“ im Gespräch. Was verstehen Sie darunter?

Laudien: Rollenbasierte Portale sind einer der logischen nächsten Entwicklungsschritte bei den erweiterten ERP-Systemen. Sie bündeln wichtige Aufgaben und Kennzahlen aus den verschiedenen ERP-Funktionsbereichen übersichtlich über personalisierten Einstiegsseiten. Wir haben dazu typische rollenbasierende Aufgabenprofile für verschiedene Benutzergruppen wie den kaufmännischen Leiter oder den Produktionsleiter entwickelt und für eine einfache Freischaltung hinterlegt.

Bei Business Intelligence geht es grundsätzlich um die Gewinnung und Aufbereitung von Informationen aus den verschiedensten, oftmals heterogenen Datenbanken und -quellen innerhalb eines Unternehmens. Auf unsere mittelständische Zielgruppe bezogen geht es in erster Linie um aktuelle, relevante und nützliche Analyse- und Reportingfunktionen speziell im Bereich der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen für die Führungsebene.

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SCOPE: Welcher Nutzen ergibt sich für in Unternehmen daraus in der Praxis?

Laudien: Sowohl die Portale als auch Business Intelligence tragen entscheidend dazu bei, dass ERP-Systeme, trotz ihrer zunehmend komplexeren Funktionalität, für die Anwender beherrschbar und überschaubar bleiben. Die Portale verdichten gezielt die für jeden Mitarbeiter benötigten Informationen aus Modulen wie CRM, MIS oder Projektmanagement und vereinfachen damit Arbeitsprozesse. Auch Business Intelligence-Informationen lassen sich in den Portalen darstellen, so dass die Unternehmensführung schnell und übersichtlich in Entscheidungsprozessen unterstützt wird.

SCOPE: Im Funktionsumfang der neuen Version Ihrer Software P2plus sind auch Online Analytical Processing (OLAP), Data Mining oder Data Transformation Services (DTS) genannt. Können Ihre Gesprächspartner in den Unternehmen damit etwas anfangen oder müssen Sie zuerst Aufklärungsarbeit leisten?

Laudien: Das kommt ganz darauf an. Unseren Ansprechpartnern in der IT-Abteilung sind die Begriffe und Technologien geläufig. Gegenüber anderen Ansprechpartnern auf der Fachabteilungsleiterebene stehen eher funktionalen Umsetzung dieser Technologien und der konkrete Nutzen im Bereich der Business Intelligence im Vordergrund.

SCOPE: Können Sie bitte kurz und knapp erläutern, worum es dabei geht?

Laudien: Immer von unserer mittelständischen Zielgruppe ausgehend, werden beim Online Analytical Processing Informationen aus den unterschiedlichsten Datenquellen in P2plus speziell für die Managementebene analysiert und multidimensional, sprich unter verschiedenen Gesichtspunkten aufbereitet.

Mit den Data Mining Funktionen in P2plus verfügen unsere Anwender über bestimmte Suchmechanismen, um parallel zu den präzisen Business Intelligence Auswertungen auch gewisse Muster oder Trends aus verschiedenen Datenquellen etwa im Bereich CRM aufzuspüren.

Die Data Transformation Services des neuen Microsoft SQL Servers 2005 erlauben es – einfach gesagt – unseren Nutzern, Daten aus mehreren heterogenen Informationsquellen zu analysieren und in einen einzelnen Geschäftsvorgang zu überführen.

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