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„Kompetenzen bündeln“

SCOPE: Der Name MAG IAS ist selbst unter Fachleuten nicht jedem geläufig. Für was steht das Unternehmen?

Dr. Wassmer: Mit seinen 16 Einzelunternehmen verfügt MAG IAS über riesiges Knowhow im Bereich der spanenden Fertigung. Dieses wollen wir in den kommenden Jahren nutzen, um unsere Stellung am Markt weiter zu festigen und durch innovative Produkte zur Weltspitze im Bereich Maschinenbau aufzusteigen. Unser Ziel ist es, einen Unternehmensverbund zu schaffen, der flexibel auf die Anforderungen des Marktes und der Kunden reagieren kann. Mit neuen Produkten wollen wir neue Wege beschreiten und es den Anwendern ermöglichen, bei steigender Qualität wirtschaftlicher und effizienter zu produzieren.

SCOPE: Wie wollen Sie das erreichen?

Dr. Wassmer: Zuerst einmal dadurch, dass wir unsere Kompetenzen bündeln und innerhalb der Gruppe ein engmaschiges Netzwerk schaffen. Parallelentwicklungen sollen künftig vermieden und die Entwicklung gemeinsamer Plattformen sowie die Erweiterung der Produktpalette weiter in den Mittelpunkt gerückt werden. Die verschiedenen Unternehmensteile können sich so auf ihre Kernkompetenzen besinnen, ohne dass sie in einer Nische landen. Im Verbund mit dem Konzern werden den einzelnen Unternehmen international neue Märkte eröffnet. Ein wichtiger Faktor dabei ist die bereits bestehende globale Infrastruktur von MAG IAS. Durch den Rückgriff auf diese Ressourcen wird den Einzelunternehmen der Eintritt in neue Märkte wesentlich erleichtert. Wir sind jetzt in allen wichtigen Wirtschaftsregionen der Welt direkt vor Ort. Darüber hinaus wird durch eine enge Zusammenarbeit der Gruppenmitglieder untereinander die Möglichkeit geschaffen, den Kunden komplette Lösungen anzubieten, die das einzelne Unternehmen so nie hätte anbieten können.
SCOPE: MAG hat in den vergangenen Monaten viele Unternehmen zugekauft. Werden Sie weitere Firmen übernehmen?
Dr. Wassmer: Zuallererst steht eine Konsolidierung der einzelnen Unternehmensteile auf der Tagesordnung. Neue Zukäufe sind vorerst nicht geplant. Das bedeutet zum Beispiel, dass Vertrieb, Forschung und Entwicklung, sowie der Service künftig zentral geleitet werden. Ein weiterer Punkt ist die klare Gliederung des Konzerns in vier Divisions die jeweils eigene Zielgruppen bedienen. Auch der Ausbau der Produktions- und Servicekapazitäten ist in dieser Hinsicht sehr wichtig. Weltweit sind zur Zeit 642 Servicetechniker für den Support und die Instandhaltung zuständig. Damit ist MAG im Maschinenbauumfeld auch gleichzeitig eines der größten Serviceunternehmen am Markt. Eine strategische Basis des Konzerns wird in den kommenden Jahren auch Asien werden. Daher ist es auch geplant, die bereits bestehenden Produktionsanlagen in China weiter auszubauen.

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SCOPE: Welche finanziellen Ziele haben Sie sich für die kommenden zwölf Monate gesteckt?

Dr. Wassmer: Wir gehen von einem Umsatzwachstum von etwa zehn Prozent aus. Allerdings wollen wir nicht nur ein quantitatives Wachstum erreichen. Unser Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Qualität und damit auch auf der langfristigen Wachstumsperspektive.

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