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Dritter Sage Investitions-Atlas analysiert ITK-Ausgabeverhalten deutscher Mittelständler

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2010 um rund 3,6 Prozent schlägt sich auch auf die Investitionen mittelständischer Unternehmen in Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) nieder. Im vergangenen Jahr stieg das Volumen um gut 2 Prozent, nachdem es im Jahr zuvor um rund 2,5 Prozent gefallen war. Der bundesweite Durchschnitt an jährlichen Ausgaben in ITK stieg damit 2010 auf 1.900 Euro pro Arbeitsplatz, hat jedoch den Wert von vor 2009 (2008: 1.910 Euro) noch knapp verfehlt. Zu diesem Ergebnis kommt der dritte Investitions-Atlas der Sage Software GmbH, der durch Befragung von rund 2.500 mittelständischen Unternehmen durch das Marktforschungsunternehmen techconsult erstellt wurde. Damit hat der deutsche Mittelstand fast wieder das Niveau vor der Wirtschaftskrise erreicht und diese vergleichsweise gut überstanden. Im Dreijahresvergleich ergibt sich jedoch nach wie vor eine Stagnation bei den ITK-Ausgaben. Dies spiegeln auch die Zahlen im BITKOM-Index 2010 wider, der jährlich für alle bundesdeutschen ITK-Unternehmen ermittelt wird (BITKOM Jahrespressekonferenz 2010).

Die deutsche Investitionslandkarte zeigt bei den ITK-Ausgaben in Bundesländern und Städten im Gegensatz zu den Vorjahren ein gemischtes Bild: Zwar gibt es auf den Spitzenplätzen eins und zwei keine Veränderungen - die Region München liegt mit 2.558 Euro pro Arbeitsplatz, trotz eines Rückgangs bei den Ausgaben um einen Prozentpunkt, nach wie vor auf Platz eins, gefolgt von Frankfurt (2.367 Euro) mit einer Steigerung von 4,1 Prozentpunkten. Dahinter kommt jedoch Bewegung in die Regionenrangliste. Berlin (2.334 Euro) hat Stuttgart (2.239 Euro) nun überraschend hinter sich gelassen und beansprucht allein den dritten Platz. Dahinter folgt Mannheim (2.224 Euro), das sich um drei Plätze verbessern konnte. Die Top-Regionen liegen damit weit über den jährlichen deutschen Durchschnittsausgaben von 1.900 Euro pro Arbeitsplatz in Hardware, Software, Services und Kommunikations-Equipment.

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Einige Regionen konnten in der Rangliste große Sprünge nach vorne machen. Der Spitzenaufsteiger 2010 ist die Region Passau, die sich um 22 Ränge auf Platz 54 verbesserte (2009: Platz 76). Zu den Aufsteigern zählen zudem die Region Cottbus, die sich von Platz 57 auf 36 hoch arbeitete, sowie Leipzig mit einer Verbesserung von 20 Plätzen auf den 61. Rang. Am Schluss des Rankings steht die Region Göttingen, die mit 1.703 Euro auf den 87. und somit letzten Platz landet (2009: Platz 85).

Das sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen Investitions-Atlas der Sage Software GmbH (www.sage.de/studien), der nun zum dritten Mal in Folge das Ausgabeverhalten mittelständischer Unternehmen in 87 Regionen Deutschlands analysiert. Er gibt einen repräsentativen Überblick über die Investitionen, die deutsche Mittelständler in Hardware, Software, Services und Kommunikations-Equipment tätigen. Befragt wurden rund 2.500 Unternehmen mit unter 500 Mitarbeitern. lg

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