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Artikel und Hintergründe zum Thema

Neue Geschäftsführung

Doppelspitze für Schnaithmann

Schnaithmann Maschinenbau hat seit Januar eine Doppelspitze. Neben  Unternehmensgründer Karl Schnaithmann ist nun Ralf Steinmann Geschäftsführer des Systemlieferanten für Automatisierungstechnik.

Die beiden Geschäftsführer Ralf Steinmann (links) und Karl Schnaithmann

Ralf Steinmann wird bei Schnaithmann vorrangig für Technik und Vertrieb zuständig sein. Der gelernte Maschinenbautechniker war von 1991 bis 2017 bei Schunk in Lauffen am Neckar als Geschäftsbereichsleiter für Greifsysteme tätig. „Ich freue mich riesig, meinen beruflichen Werdegang in einem Unternehmen wie der Firma Schnaithmann weiterentwickeln zu können. Mich begeistert das Produkt- und Leistungsportfolio, mit dem wir unseren Kunden skalierbare Automatisierungskonzepte vom Handarbeitsplatz bis zur vollautomatisierten Montagelinie anbieten können“, so Steinmann. „Dabei bleibe ich trotz meiner beruflichen Veränderung dem Werkstück treu: In der Zeit bei Schunk waren es die Themen aus Sicht eines Greifers, bei Schnaithmann werden es die Themen aus Sicht der Transfer- und Montagetechnik sein.“

Mit der Berufung des 53-Jährigen in die Geschäftsführung möchte Unternehmensgründer Karl Schnaithmann die Zukunft des Familienunternehmens sicherstellen. Zur Aufteilung der Rollen plant er, den neuen Geschäftsführer erst einmal mit seiner langjährigen Erfahrung zu begleiten und später in den Beirat zu wechseln. „Ich blicke sehr gerne und mit Stolz auf die Entwicklung des Unternehmens zurück. Deshalb ist es mir ein ganz besonderes Anliegen allen zu danken, die an dieser positiven Entwicklung ihren Anteil hatten: den Mitarbeitern, den Kunden und meiner Familie“, so Schnaithmann. „Wir haben alle gemeinsam etwas Großartiges geschaffen, und damit dies auch in Zukunft Fortbestand hat, freue ich mich, mit Ralf Steinmann einen erfahrenen und empathischen Geschäftsführer gewonnen zu haben. Wir teilen viele Gemeinsamkeiten, denn sind es für uns Werte wie Verlässlichkeit, Engagement und das vertrauensvolle Miteinander, die ein Unternehmen ausmachen.“

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Das 1985 gegründete Unternehmen hat heute rund 250 Mitarbeiter, darunter 40 Auszubildende in acht Berufsfeldern. Sie stellen in Remshalden Transfer- und Montageanlagen für Automations-, Montage-, Materialfluss- und Handhabungsaufgaben her. Von der Ideenfindung über Planung und Konstruktion bis hin zur Inbetriebnahme einer kompletten Transferanlage und Wartung vor Ort werden alle Leistungen aus einer Hand geboten. „Nach über 30 Jahren Automatisierungstechnik stehen wir aktuell vor spannenden Zeiten“, sagt Ralf Steinmann zu den Herausforderungen der neuen Aufgabe. „Neue Produktkonzeptionen erfordern neue Lösungen, wie beispielsweise die kollaborationsfähige Robotik. Beschleunigt werden diese Entwicklungen durch eine zunehmende Mechatronisierung und Digitalisierung. Hier wollen wir als Partner der Besten unseren Beitrag leisten und ganz vorne mit dabei sein.“ kp

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