Märkte + Unternehmen

DMG stellt sich strategisch neu auf

¿Im nächsten Jahr werden wir beim Gewinn noch deutlicher als beim Umsatz zulegen¿, kündigt Rüdiger Kapitza anlässlich der Deckel-Maho-Hausaustellung in Pfronten für das Geschäftsjahr 2006 an. Dabei muss der Vorstandschef der DMG, zu der u.a. auch Gildemeister gehört, die Zahlen für 2005 nicht verstecken: Der Umsatz der Gruppe wuchs in 2005 um sieben Prozent auf rund 1,126 Mrd. Euro. Mehr als verdoppelt hat sich im Jahresvergleich der Überschuss: von 5,6 auf 13,2 Mio. Euro. Für 2006 wird der Auftragseingang nach Kapitzas Einschätzung erstmals 1,2 Mrd. Euro übersteigen. ¿Klare Aufwärtstendenzen¿ sieht er dabei auch in Deutschland, noch immer vor Italien der wichtigste Markt für DMG. Doch die ¿Hauptantriebskräfte des Wachstums¿, so Kapitza weiter, ¿sind heute die USA und China.¿
Produktseitig ist bei der DMG der Fräsbereich der wachstumsstärkste Bereich, während der Drehbereich, ¿vor allem das Automatendrehen¿, so Kapitza, ¿Probleme macht ¿ allen Anbietern.¿ Gute Zuwächse erzielen ebenfalls der Dienstleistungsbereich und die Tochter Sauer, die sich auf die Bearbeitung von ¿Advanced Materials¿, wie Keramik, Glas, Silizium und Hartmetall spezialisiert hat.
Im Segment der 5-Achs-Bearbeitung ist DMG mit 9.800 verkauften Maschinen nach Kapitzas Angaben Weltmarktführer. 1985 wurde in Pfronten erstmals ein NC-Schwenk-/Rund-Tisch für gesteuerte 5-achsige Operationen auf Universal-Fräsmaschinen präsentiert. Die aktuelle Varianten- und Ausrüstungsvielfalt der 5-Achsen-Bearbeitung reicht von den kleinen DMU 50 über die Universalmaschinen der neuen Monoblock-Baureihe oder die Vertikalzentren der DMC V Linear-Serie bis hin zu den Duoblock- und Portalmaschinen der DMU-Serie.
Ergänzt wird das Programm durch die Fräs-/Dreh-Zentren der DMU FD-Generation. Kapitza: ¿Durch das Komplettbearbeiten des Werkstückes in einer Aufspannung auf einer Maschine kann der Kunde die Produktivität und Genauigkeit erheblich steigern.¿ In der maschinennahen Automation sieht der Unternehmens-Boss nicht nur für die Kunden (¿Bis 40 Prozent mehr Produktivität¿) sondern auch fürs eigene Unternehmen noch viel Potenzial: ¿Es macht für uns keinen Sinn, einen anderen WZM-Hersteller zu kaufen. Aber es macht Sinn, einen Automatisierer zu kaufen.¿ Damit würde DMG zum Komplettlieferanten der Fertigungskette aufsteigen, der von der Bestückung, dem Werkstück- und Werkzeughandling über die Zerspantechnologie bis zur Entnahme und Palettierung alles aus einer Hand bietet.
hs

Links: http://www.gildemeister.com

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