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Digital Prototyping: Antarktis-Studie nutzt 3D-Design für neue Erkenntnisse

Von der Erforschung eines der subglazialen Seen der Antarktis erhoffen sich britische Forscher neue Erkenntnisse über die Evolution des Lebens und die Auswirkungen des Klimawandels. Bei dieser Expedition werden Ingenieure des British Antarctic Survey (BAS) ihr Equipment drei Tage über Land zu dem subglazialen See transportieren, wo sie für die Entnahme von Wasserproben mit einer Heißwasserbohrung ein etwa 3,5 Kilometer tiefes Loch in das Eis schmelzen werden, das den unterirdischen See bedeckt. Das Team hat für die Probenentnahme ein sehr kurzes Zeitfenster von nur 24 Stunden zur Verfügung, bis das Loch wieder zufriert. Mit den Digital-Prototyping-Lösungen von Autodesk konnten die BAS-Ingenieure ein digitales Modell der Bohrung erstellen, die Bedingungen simulieren unter denen sie arbeiten, ihre Vorgehensweise testen und analysieren sowie die notwendigen Anpassungen vornehmen, bevor sie zu ihrer Expedition starten.

Camp der Wissenschaftler über dem Lake Ellsworth und Bohrkopf des Heißwasserbohrers. (Bilder: Autodesk)

"Es handelt sich hier um eine Heißwasserbohrung in einer Größenordnung, die wir zuvor noch nie erreicht haben", erklärt Andy Tait, der für die Planung der Heißwasserbohrung verantwortliche BAS-Ingenieur. "Da alles so schnell gehen muss, ist es unerlässlich, dass wir im Vorfeld ein genaues 3D-Modell des gesamten Bohrvorgangs erstellen und seine Leistungsfähigkeit simulieren." Einmal auf dem Eis, könne man sich keine Fehler leisten.-il-

Autodesk GmbH, München
Tel. 089/54769-0, www.autodesk.de

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