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Die Nachfrage zieht wieder an

in der chinesischen Automotive-Industrie. Davon profitiert auch der Dürr-Konzern: Im dritten Quartal erhielt der Maschinen- und Anlagenbauer drei Lackiertechnik-Großaufträge im Gesamtwert von rund 140 Millionen Euro. Weitere Großprojekte, um die sich Dürr bewirbt, werden in China voraussichtlich in den kommenden Monaten vergeben. Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, sagt dazu: "Der chinesische Markt gewinnt wieder an Dynamik. Die Pipeline für Großprojekte aus der Automobil-Industrie füllt sich zusehends." Getragen wird die Zunahme des Projektvolumens von anhaltend starken Pkw-Absatzzahlen. Von Januar bis September 2009 stiegen die Autoverkäufe in China gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36 Prozent; im September betrug das Plus 77 Prozent.

Mit 525 Mitarbeitern und einem hohen lokalen Wertschöpfungsanteil ist Dürr in China stark vertreten. Den größten Auftrag im Wert von rund 85 Millionen Euro erhielt der Hersteller von FAW-VW, einem Gemeinschaftsunternehmen des chinesischen Autoherstellers First Automotive Works und Volkswagen. An dessen Standort Chengdu baut Dürr eine Lackiererei für VW-Modelle der Kompakt- und Mittelklasse. Unter anderem installiert das Unternehmen dort die erste vollautomatisierte Innenlackierung in China mit 24 Robotern des Typs Eco RPL. Einen weiteren Auftrag im Wert von rund 30 Millionen Euro erhielt Dürr im FAW-VW-Stammwerk Changchun. Hier sollen ab Juni 2011 verschiedene Audi-Modelle gefertigt werden. Dafür installiert der Hersteller eine komplette Grundlacklinie für Karosserie-Vorbehandlung und Tauchlackierung mit dem Rotationsverfahren Ro Dip. Der dritte China- Auftrag stammt von dem Gemeinschaftsunternehmen FAW-FCC. In einer Lackiererei, ebenfalls in Changchun, installiert Dürr Anlagen für Vorbehandlung und Tauchlackierung, Trockner- und Fördertechnik, Zuluftanlagen sowie eine komplette Leitwarte mit der Leittechnik Eco Emos. ms

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